Wir haben eine Kranbahn für einen Hallenkran montiert. Hierbei haben wir die werkseigene Instandhaltung beim Aufbau unterstützt. Die Kranbahn wurde gekürzt, neue Endanschläge und Auflageklötze angeschweißt.
Montage einer Kranbahn für einen Hallenkran
work diary
Wir haben eine Kranbahn für einen Hallenkran montiert. Hierbei haben wir die werkseigene Instandhaltung beim Aufbau unterstützt. Die Kranbahn wurde gekürzt, neue Endanschläge und Auflageklötze angeschweißt.
Die Kranbahn wurde gekürzt, neue Endanschläge und Auflageklötze angeschweißt. Solch eine Kranbahn hat trotz ihrer Ausmaße keine großen Toleranzen. Deshalb kommt es bei der Montage auf Genauigkeit und die richtigen Messmethoden an.
Wichtig ist es, dass alle Pfosten an der richtigen Position stehen und die Diagonalmaße passen. Nachdem jeder Ständer durch Dübel und Einstellschrauben fixiert und ausgerichtet ist, beginnt das nivellieren der Höhe. Hierzu nutzen wir einen großen rundum Laser um alle Pfosten auf die gleiche Höhe auszurichten. Dieses geschieht durch Einstellschrauben an der Fußplatte.


Nachdem alle Ständer die richtigen Höhen haben, fixieren wir die Fußplatten mittels der Dübel, die wir vorher eingeklebt haben. Anschließend wird die Fußplatte mittels Pagel untergossen und somit die Grundplatte fixiert.
Für das Fixieren mittels Klebeanker bedarf es geschultes Personal und viel Erfahrung im Umgang mit dem Pagel, denn auch dieser benötigt das richtige Mischungsverhältnis. Zudem müssen die Formen für die Fußplatten richtig abgedichtet sein, so dass kein Untergussmaterial entweichen kann.
Nur, wenn alle Parameter und Drehmomente stimmen, kann eine optimale Befestigung der Kranbahn gewährleistet werden.
Nachdem alle Stützen fixiert waren, ging es darum, die Kranbahn aufzuheben, zu fixieren und fest zu schweißen.
Hierzu wurde die Kranbahn mit zwei Gabelstapler auf die Ständer gehoben und mittels Laser ausgerichtet. Anschließend auf die richtige Spur gebracht. Die hauseigenen Schweißer konnten dann die Kranbahn auf den Stahlträger fixieren und der Kran konnte nach der Vermessung der Bahn durch die Instandhaltung aufgelegt und angeschlossen werden.
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Über den Autor
Tobias Schott
Geschäftsführer Omega Mounting GmbH, Rodgau · über 20 Jahre Praxis in Montage und Instandhaltung
Gelernter Mechatroniker und seit 2004 in Wartung, Instandhaltung und Industriemontage zu Hause – zuerst an der Seite seines Vaters, seit 2012 mit Omega Mounting: von der Elektrohängebahn in Frankfurt bis zur Krananlage im Hallenneubau. Plant und leitet als Lifting Appointed Person Hebearbeiten in Rechenzentren und auf Industriebaustellen im Rhein-Main-Gebiet, ist Ausbilder und Prüfer für Krane, Hubarbeitsbühnen und Teleskopmaschinen sowie Sicherheitsbeauftragter. Bei Einsätzen im Ausland kennt man ihn als „German Troubleshooter“ – der, den man ruft, wenn es auf der Baustelle klemmt. Was Qualität heißt, hat er nicht aus einem Handbuch, sondern von seinem Vater gelernt: Made in Germany als Anspruch an die eigene Arbeit, nicht als Etikett. Deshalb steht sie bei Omega Mounting an erster Stelle – vor Tempo und vor Preis. Das Auftragstagebuch zeigt die Einsätze, die sein Team geplant und umgesetzt hat – ohne Kundennamen, aber mit allem, was man daraus lernen kann.