Rammschutz nach Maß: Massive Sonderanfertigung schützt Produktionsanlage bei Offenbach

Rammschutz in Signalgelb an der Ecke der Produktionsanlage
Rammschutz in Signalgelb an der Ecke der Produktionsanlage

Wie unsere Schlosser einen fast unzerstörbaren Anfahrschutz konstruierten – in Rodgau geschweißt, vor Ort montiert, verankert und in Signalgelb lackiert

Wo Stapler mit Gitterboxen im Minutentakt vorbeirauschen, hat empfindliche Technik schlechte Karten. Bei einem Produktionsbetrieb bei Offenbach sollten eine Produktionsanlage und ihre Lüftungstechnik dauerhaft vor Anfahrschäden geschützt werden – an einer Stelle, an der die Stapler sehr schnell hin- und herfahren. Ein Rammschutz von der Stange hätte hier nicht lange gehalten.

Unsere Antwort: Standard kann jeder – wir haben individuell gebaut. In unserer Werkstatt in Rodgau haben zwei Mann die massive Konstruktion an rund einem Tag zugeschnitten und verschweißt. Anschließend haben zwei Schlosser den Rammschutz an einem Einsatztag vor Ort montiert, mit Schwerlastankern im Boden verankert, fachgerecht abgeklebt und mit strapazierfähigem Lack in Signalgelb lackiert – erst grundiert, dann schön in Gelb.

Die Fotos zeigen die ganze Entstehung: die roh geschweißte Konstruktion aus schwarzem Stahl, die weiße Grundierung – und das leuchtend gelbe Endergebnis, das jetzt zwischen Fahrweg und Anlage steht.

Projekt-Steckbrief

Der fertige Rammschutz in Signalgelb – verankerte Bodenschiene und massiver Stahlrohr-Rahmen
Der fertige Rammschutz in Signalgelb – verankerte Bodenschiene und massiver Stahlrohr-Rahmen

Was ist ein Rammschutz?

Ein Rammschutz (auch Anfahrschutz) ist eine Schutzkonstruktion, die Maschinen, Anlagen, Regale, Stützen oder Gebäudeteile vor Kollisionen mit Flurförderzeugen bewahrt – also vor Staplern, Hubwagen und Routenzügen. Er nimmt die Energie eines Anpralls auf, bevor sie teure Technik trifft: Eine verbogene Schutzplanke kostet ein paar hundert Euro, ein beschädigter Lüftungskanal oder eine demolierte Produktionsanlage schnell einen Produktionsstillstand.

Rammschutz gibt es als Standardware aus dem Katalog – Poller, Planken, Kunststoffbügel. Für normale Anforderungen reicht das oft. Kritisch wird es dort, wo viel Verkehr, hohes Tempo und schwere Lasten zusammenkommen: Dann entscheidet die Massivität der Konstruktion und vor allem die Verankerung darüber, ob der Schutz beim ersten echten Treffer hält oder aus dem Boden gerissen wird.

Warum reichte hier kein Standard-Rammschutz?

Weil an dieser Stelle Tempo, Taktung und Last zusammenkommen. Die Stapler passieren den Bereich sehr schnell und im Dauerbetrieb – beladen mit Gitterboxen, deren Ecken und Kufen bei einem Streifer wie Rammböcke wirken. Direkt dahinter: die Produktionsanlage und ihre Lüftungstechnik, deren Blechkanäle schon ein leichter Anstoß verformt.

Für diese Anforderung haben wir eine massivere Schutzkonstruktion entworfen, als sie ein Katalog hergibt – individuell auf die Anlage, die Ecksituation an der Gebäudestütze und die Fahrwege zugeschnitten. Zwei Rahmenfelder fassen die Anlagenecke ein und halten den Verkehr auf Abstand, ohne Wartungszugänge zu verbauen.

Wie ist die Konstruktion aufgebaut?

Von unten nach oben gedacht – denn die gefährlichste Zone liegt auf Bodenhöhe. Dort, wo die Gabelzinken der Stapler unterwegs sind, bildet ein massiver Stahlwinkel 200 × 100 × 10 mm die Basis der Konstruktion. Er erfüllt gleich zwei Aufgaben: Zum einen ist der komplette Rammschutz über diesen Winkel mit massiven Schwerlastankern im Boden verankert – gegen Abknicken und Herausreißen beim Anprall. Zum anderen wirkt der Winkel als durchgehende Barriere gegen die Gabelzinken selbst, die sonst unter jedem Geländer hindurch in die Anlage fahren könnten.

Darüber bildet ein Rahmen aus massivem Stahlrohr 80 × 80 × 5 mm den eigentlichen Rammschutz: Wenn ein Stapler mit seiner Gitterbox anrauscht, nimmt diese Konstruktion den Stoß auf – nicht die Anlage dahinter. Alle Verbindungen sind verschweißt, nicht gesteckt; die Rahmenfelder sind als geschlossene Konstruktion ausgeführt, die Lasten in die verankerte Bodenschiene ableitet.

Roh geschweißter Rammschutz aus 80x80-Stahlrohr auf verankertem Stahlwinkel
Roh geschweißter Rammschutz aus 80x80-Stahlrohr auf verankertem Stahlwinkel
Die fertig montierte Konstruktion an der Anlagenecke vor der Beschichtung
Die fertig montierte Konstruktion an der Anlagenecke vor der Beschichtung

Warum wird vor Ort grundiert und lackiert?

Weil ein Rammschutz zwei Aufgaben hat: schützen – und gesehen werden. Nach der Montage haben unsere Schlosser die Konstruktion und den umliegenden Bereich fachgerecht abgeklebt und den Stahl komplett beschichtet: erst eine Grundierung als Korrosionsschutz, dann ein strapazierfähiger Decklack in Signalgelb. Die Signalfarbe macht den Schutz für jeden Staplerfahrer schon aus der Distanz unübersehbar – und der robuste Lackaufbau steckt auch den rauen Industriealltag mit Streifern und Kratzern weg.

Vor Ort zu lackieren hat dabei einen praktischen Vorteil: Auch alle Schweißnähte, Ankerpunkte und Anpassungen der Montage verschwinden unter einer durchgehenden, sauberen Beschichtung – ohne Transportschäden am fertigen Finish.

Eine Bauform, die sich bewährt hat

Diese Konstruktionsform haben wir nicht zum ersten Mal gebaut: Rammschutzanlagen nach diesem Prinzip – verankerte Schwerlast-Bodenschiene plus verschweißter Stahlrohr-Rahmen – stehen von uns gefertigt bereits in Logistikzentren und am Flughafen Frankfurt. Die Erfahrung aus diesen Einsätzen fließt in jede neue Anlage ein, und das Ergebnis ist eine Bauform, die im Alltag fast unzerstörbar ist.

Viele der von uns geschweißten Rammschutzanlagen stehen in vielbefahrenen Industriewerken – und erreichen dort eine hohe Lebensdauer, wo Standardlösungen regelmäßig ersetzt werden müssten. Genau das ist der Unterschied zwischen Katalogware und Schlosserarbeit nach Maß.

Grundierter Rammschutz – Korrosionsschutz vor dem Signalgelb-Decklack
Grundierter Rammschutz – Korrosionsschutz vor dem Signalgelb-Decklack
Rammschutz in Signalgelb an der Ecke der Produktionsanlage
Rammschutz in Signalgelb an der Ecke der Produktionsanlage

Warum Omega Mounting?

Fazit

Ein Tag Werkstatt, ein Tag Montage – und eine Produktionsanlage samt Lüftung, die jetzt hinter einer fast unzerstörbaren Konstruktion steht: verankerte Bodenschiene aus 200 × 100 × 10-mm-Stahlwinkel gegen Gabelzinken und Herausreißen, massiver 80 × 80 × 5-mm-Stahlrohrrahmen gegen anrauschende Gitterboxen, Signalgelb für die Sichtbarkeit. Standard kann jeder – dieser Schutz ist gebaut für genau diesen Ort und genau diesen Verkehr.

Wenn bei Ihnen Stapler und empfindliche Technik zu nah beieinander arbeiten, sprechen Sie uns an – bevor es der erste Anprall tut.

Jetzt Rückruftermin für Ihr Projekt anfragen – Omega Mounting GmbH, Rodgau. Als Montageunternehmen mit eigener Werkstatt im Landkreis Offenbach sind wir in Offenbach, Frankfurt, Hanau und dem gesamten Rhein-Main-Gebiet schnell vor Ort – und bundesweit im Einsatz.

Bildergalerie zum Einsatz

Rammschutz in Signalgelb an der Ecke der Produktionsanlage
Rammschutz in Signalgelb an der Ecke der Produktionsanlage

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Häufig gestellte Fragen

Ein Rammschutz (Anfahrschutz) schützt Anlagen, Regale, Stützen und Gebäudeteile vor Kollisionen mit Staplern und anderen Flurförderzeugen. Er ist überall dort Pflichtprogramm, wo Fahrwege dicht an empfindlicher oder teurer Technik vorbeiführen – ein Anprall trifft dann die Schutzkonstruktion statt der Anlage.

Wenn Tempo, Verkehrsdichte oder Lasten über das übliche Maß hinausgehen – oder die Einbausituation nicht ins Raster passt. Bei diesem Projekt fahren Stapler mit Gitterboxen sehr schnell direkt an der Anlage vorbei; die Lösung wurde massiver dimensioniert als Katalogware und exakt an Ecke, Stütze und Wartungszugänge angepasst.

Über eine durchgehende Bodenschiene – hier ein Stahlwinkel 200 × 100 × 10 mm –, die mit massiven Schwerlastankern im Hallenboden befestigt ist. Sie verhindert das Abknicken oder Herausreißen der Konstruktion beim Anprall und blockiert zugleich die Gabelzinken auf Bodenhöhe.

Damit er schon aus der Distanz als Barriere erkennbar ist – Sichtbarkeit ist ein Teil der Schutzwirkung. Bei diesem Projekt wurde vor Ort fachgerecht abgeklebt, grundiert und mit strapazierfähigem Decklack in Signalgelb beschichtet; die Grundierung schützt den Stahl zusätzlich vor Korrosion.

Bei massiver Bauweise und richtiger Verankerung: viele Jahre, auch in vielbefahrenen Industriewerken. Anlagen dieser Bauform stehen von uns unter anderem in Logistikzentren und am Flughafen Frankfurt – die Konstruktion ist im Alltag fast unzerstörbar.

Ja – dieser Rammschutz wurde in unserer Werkstatt in Rodgau vorgefertigt und bei einem Produktionsbetrieb bei Offenbach montiert. Im Rhein-Main-Gebiet sind wir schnell vor Ort, bundesweit auf Anfrage.

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