LIFT & SHIFT: SCHWERLAST IN FERTIGE GEBÄUDE

Die Maschine steht auf dem Hof, das Gebäude ist fertig, und kein Kran reicht hinein. Genau an diesem Punkt fangen wir an.

100 t

schwerste gehobene Last

23

Rechenzentren im Einsatz

20+

Jahre Industriemontage

24/7

Monteure im Einsatz, DE & EN

WENN DER KRAN NICHT MEHR HINEINREICHT

Lift & Shift heißt: schwere Technik dorthin bringen, wo sie hin soll – auch wenn das Gebäude längst geschlossen ist, die Wege eng sind und nebenan weitergearbeitet wird. Wir bringen ein, setzen um und bringen aus, mit eigener Hebetechnik statt gemieteter Improvisation.

Der Unterschied zum klassischen Kraneinsatz liegt in der Vorbereitung. Bevor etwas hängt, steht fest: welches Gerät durch welche Tür passt, welche Bodenlast der Weg trägt, wo angeschlagen wird und wie die Last im Fehlerfall abgesetzt werden kann. Im Rechenzentrum wird nichts gehoben, bevor der Liftplan freigegeben ist – dieses Arbeiten nach Permit und RAMS ist bei uns Standard, nicht Ausnahme.

Und wenn nichts mehr passt, wird zerlegt: so weit, dass die Maschine hineinkommt, und am Aufstellort wieder zusammengebaut. Das ist fast immer günstiger, als eine Wand zu öffnen.

Ein eigenes Kapitel im Lift & Shift sind Transformatoren: mehrere Tonnen, wenige Zentimeter Luft in der Zelle, oft im Untergeschoss. Wie wir sie einbringen, setzen, ausrichten und bei einem Tausch wieder herausholen, steht auf der Seite Transformatoren einbringen und montieren.

Kranhaken über der Baustelle – Vorbereitung des Hubs
Prüffeld eines süddeutschen Automobilkonzerns: Umbau mit dicht verschweißter Ölwanne.

VIER GRÜNDE, WARUM UNS AUFTRAGGEBER HOLEN

Eigene Hebetechnik für fertige Gebäude

Minikran, Spinnenkran und Hebegeräte, die durch eine normale Tür passen und trotzdem heben. Aus einem Datacenter-Keller haben wir so einen Spinnenkran wieder ausgebracht, der dort gearbeitet hat.

Rigging nach Liftplan und Permit

Anschlagpunkte, Lastwege, Bodenlasten und Rückfallebenen sind geklärt, bevor etwas hängt. RAMS, Permits und Liftplan kennen wir aus dem Rechenzentrumsgeschäft – auf Deutsch wie auf Englisch.

Zerlegen und drinnen aufbauen

Passt die Maschine nicht durch die Öffnung, zerlegen wir sie so weit, dass sie hineinkommt, und bauen sie am Aufstellort wieder zusammen – inklusive Ausrichten und Inbetriebnahme.

Schwerlast bis 100 Tonnen

Die schwerste von uns gehobene Last wog 100 Tonnen. Für die Einbringung setzen wir je nach Lage Autokrane bis 220 t ein – oder unsere eigene Technik dort, wo kein Autokran mehr hinkommt.

WAS WIR BEI LIFT & SHIFT ÜBERNEHMEN

Von der Machbarkeitsprüfung über den Liftplan bis zum abgesetzten und ausgerichteten Gerät – ein Ansprechpartner für den ganzen Weg.

Einbringen & Ausbringen

Maschinen, Aggregate und Technik in fertige Gebäude bringen und wieder heraus – über Rampen, durch Türen, durch Technikgänge, über Treppen und in Keller.

Innerbetriebliches Umsetzen

Anlagen an einen anderen Platz in derselben Halle bringen: anheben, verfahren, neu ausrichten, verankern und wieder anfahren – ohne Transportweg nach draußen.

Liftplan & Rigging-Konzept

Lastwege, Bodenlasten, Anschlagpunkte, Traversen und Rückfallebenen dokumentiert – als Grundlage für die Freigabe durch Auftraggeber oder Generalunternehmer.

Zerlegen & Wiederaufbau

Wo die Öffnung zu klein ist: fachgerecht zerlegen, transportfähig sichern, am Aufstellort wieder zusammenbauen, ausrichten und in Betrieb nehmen.

Kranstellung & Schwerlast

Autokrane bis 220 t koordiniert, Hübe bis 100 t ausgeführt: Stellfläche, Absperrung, Einweisung und Ablauf planen wir mit – nicht nur den Hub selbst.

Bodenschutz & Wegesicherung

Fahrwege auslegen, Bodenbeläge schützen, Aufzüge und Zwischendecken entlasten. Was nicht beschädigt wird, muss hinterher nicht repariert werden.

DREI WEGE, EINE LAST INS GEBÄUDE ZU BRINGEN

Welcher Weg möglich ist, entscheidet sich beim Ortstermin – nicht am Schreibtisch. Meist ist es eine Kombination aus zweien.

Kran von außen

Der direkte Weg

Über Dachöffnung, Fassade oder große Tore. Schnell und wirtschaftlich, wenn Stellfläche, Reichweite und Öffnung zusammenpassen – bei fertigen Gebäuden selten der Fall.

Eigene Hebetechnik

Der Weg durch das Gebäude

Minikran, Spinnenkran und Hebegeräte, die durch normale Türen passen. Die Last wird über die vorhandenen Wege bewegt – dort, wo kein Autokran mehr hinreicht.

Zerlegen

Der Weg in Teilen

Passt nichts als Ganzes, wird zerlegt und drinnen wieder aufgebaut. Aufwendiger in der Montage, aber fast immer günstiger, als das Gebäude zu öffnen.

WIE EIN SCHWERER HUB VORBEREITET WIRD

01ORTSTERMINWeg abgehen, Maße und Gewichte prüfen, Bodenlasten, Türen, Kurven und Deckenhöhen aufnehmen. Fotos ersetzen keinen Ortstermin.
02LIFTPLANGerät wählen, Anschlagpunkte und Lastwege festlegen, Rückfallebene definieren, Freigaben und Permits einholen – schriftlich dokumentiert.
03HUBBodenschutz auslegen, absperren, einweisen, heben und verfahren – in abgestimmten Schritten, mit klarer Kommunikation im Team.
04ABSETZENAusrichten, verankern, ausnivellieren und übergeben. Auf Wunsch schließen wir direkt an und begleiten den Probelauf.

PROJEKTE AUS LIFT & SHIFT

Keine Werbetexte, sondern dokumentierte Einsätze mit echten Befunden – nachzulesen im Auftragstagebuch.

LIFT & SHIFT: DIREKT BEANTWORTET

Was tun Sie, wenn kein Kran an das Gebäude kommt?

Dann arbeiten wir von innen. Minikran, Spinnenkran und Hebegeräte passen durch normale Türen und bewegen die Last über die vorhandenen Wege – über Rampen, durch Technikgänge, notfalls in den Keller. Aus einem Datacenter-Keller haben wir einen Spinnenkran, der dort im Einsatz war, auf demselben Weg wieder ausgebracht.

Wie schwer darf die Last sein?

Die schwerste von uns gehobene Last wog 100 Tonnen. Für Einbringungen von außen koordinieren wir Autokrane bis 220 t; im Gebäude entscheidet nicht das Gewicht allein, sondern die Bodenlast auf dem Weg dorthin. Genau das prüfen wir beim Ortstermin, bevor irgendetwas zugesagt wird.

Brauchen Sie einen Liftplan – und erstellen Sie den?

Ja, und ja. Wir legen Lastwege, Anschlagpunkte, Traversen, Bodenlasten und die Rückfallebene fest und dokumentieren das so, dass Ihr Auftraggeber oder Generalunternehmer freigeben kann. In Rechenzentren ist das ohnehin Pflicht – RAMS, Permits und Liftplan sind für uns Alltag, auf Deutsch wie auf Englisch.

Was passiert, wenn die Maschine nicht durch die Öffnung passt?

Dann zerlegen wir sie. So weit, dass sie hineinkommt, transportfähig gesichert, und am Aufstellort wieder zusammengebaut – inklusive Ausrichten und Inbetriebnahme. Das ist fast immer günstiger und schneller, als eine Wand oder ein Dach zu öffnen und danach wieder zu schließen.

Arbeiten Sie auch im laufenden Betrieb?

Ja, das ist gerade in Rechenzentren die Regel. Wir arbeiten in abgesperrten Bereichen, mit Bodenschutz, Einweisern und abgestimmten Zeitfenstern – während nebenan die Anlagen weiterlaufen. Welche Schritte dabei erlaubt sind, klären wir vorher mit dem Betreiber.

Übernehmen Sie auch das Anschließen und die Inbetriebnahme?

Ja, auf Wunsch geht es nach dem Absetzen direkt weiter: ausrichten, verankern, anschließen, Sensorik justieren und Probelauf begleiten. Mechanik, Elektrik und Schweißtechnik kommen bei uns aus demselben Team – Lift & Shift endet bei uns nicht mit dem abgesetzten Gerät.

WAS WIR SONST NOCH ÜBERNEHMEN

Montage im Bestand

Lift & Shift

Sie sind hier

Ursache statt Symptom

Was es nicht zu kaufen gibt

Rückbau und Räumung

Abbauen, umsetzen, anfahren

Neun Branchen im Überblick

Eigener Bereich, DE & EN

MUSS ETWAS SCHWERES AN EINEN SCHWIERIGEN ORT?

Schicken Sie uns Maße, Gewicht und ein paar Fotos vom Weg – wir sagen Ihnen, ob und wie es geht.

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Durchgehende Fanwall aus CRAH-Units im Datacenter Raunheim
Reparieren statt ersetzen: instand gesetzte Kurvenschiene einer Elektrohängebahn.
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