Sortieranlage erweitern am Frankfurter Flughafen: 32 Not-Aus-Taster und Sensoren nachgerüstet

Fertig montierter Not-Aus-Taster an der Paket-Sortieranlage
Fertig montiert und angeschlossen: Not-Aus-Taster in Griffhöhe an der Sortieranlage

Wie 2 Monteure in 2 Tagen eine bestehende Paket-Sortieranlage auf den neuen Sicherheitsstand brachten – mechanisch und elektrisch

Eine Sortieranlage wächst mit ihren Aufgaben – und mit jeder Erweiterung wächst auch die Sicherheitstechnik mit. Am Frankfurter Flughafen wurde die bestehende Paket-Sortieranlage eines internationalen Express- und Paketdienstleisters erweitert und auf einen neuen Stand gebracht. Dafür mussten etliche Sensoren und 32 neue Not-Aus-Taster in die vorhandene Sicherheitskette integriert werden. Omega Mounting übernahm die komplette Nachrüstung: Vormontage der Haltebleche, mechanische Montage der Not-Aus-Schalter und die elektrische Einbindung in die Anlage – erledigt von 2 Monteuren in 2 Tagen, tagsüber in den Stillstandszeiten der Anlage.

Projekt-Steckbrief

Gelbe Not-Aus-Taster mit rotem Schlagknopf vor der Montage
Not-Aus-Taster vor der Montage: gelbe Gehäuse mit rotem Schlagknopf, geprüft und vorbereitet

Was ist eine Sicherheitskette an einer Sortieranlage?

Die Sicherheitskette (Not-Aus-Kreis) ist die Reihenschaltung aller sicherheitsrelevanten Schaltelemente einer Anlage: Not-Aus-Taster, Schutztürschalter, Reißleinen und Sicherheitssensoren. Wird irgendwo in dieser Kette ein Element ausgelöst – etwa ein Not-Aus-Taster gedrückt –, stoppt die gesamte Anlage sofort und kontrolliert. Bei einer Paket-Sortieranlage mit langen Förderstrecken ist das entscheidend: An jeder Stelle, an der Menschen arbeiten oder eingreifen können, muss im Notfall ein Stopp in Reichweite sein. Wird die Anlage erweitert oder modernisiert, muss deshalb auch die Sicherheitskette mitwachsen – neue Abschnitte brauchen neue Not-Aus-Taster und Sensoren, sauber in den bestehenden Kreis integriert.

Warum braucht eine Anlagen-Erweiterung neue Not-Aus-Taster?

Weil Sicherheitstechnik zur Anlage passen muss, nicht umgekehrt. Wenn eine Sortieranlage umgebaut oder auf einen neuen Stand gebracht wird, ändern sich Laufwege, Arbeitsbereiche und Gefahrenstellen. Die Vorgaben für Maschinensicherheit verlangen, dass Not-Halt-Einrichtungen von jeder Position aus schnell erreichbar sind – auf den Fotos dieses Projekts sieht man deutlich, wie viele Not-Aus-Schalter dafür in die vorhandene Sicherheitskette eingebaut wurden: 32 Stück, verteilt über die erweiterte Anlage, dazu etliche Sensoren für die Überwachung der Förderstrecken. Erst wenn alle Elemente montiert, angeschlossen und geprüft sind, darf die erweiterte Anlage in den Regelbetrieb.

Not-Aus-Gehäuse in Reihe zur Vorbereitung für die Sortieranlage
Jedes Gehäuse bekommt Kabelverschraubung, Klemmen und Beschriftung – Serienarbeit vor der Montage
Vormontierte Not-Aus-Gehäuse mit Kabelverschraubungen vor der Montage
Vormontage im Takt: alle Einheiten vorbereitet und nach Montagepunkten sortiert

Wie läuft so eine Nachrüstung ab?

In drei Schritten – und bei diesem Projekt komplett aus einer Hand. Zuerst die Vormontage: Für jeden Not-Aus-Taster wurde ein Halteblech vorbereitet, passend zur jeweiligen Einbausituation an Gestellen, Stützen und Förderstrecken der Bestandsanlage. Dann die mechanische Montage: Haltebleche setzen, Not-Aus-Schalter montieren, alles sauber ausgerichtet und fest verschraubt – robust genug für den rauen Alltag einer Sortieranlage. Zum Schluss die elektrische Einbindung: Jeder neue Taster und Sensor wurde in die vorhandene Sicherheitskette der Anlage eingebunden, sodass die erweiterte Anlage als ein durchgängiges Sicherheitssystem funktioniert. Dass unsere Monteure Mechanik und Elektrik beherrschen, spart hier ein zweites Gewerk – und Abstimmungsaufwand.

Wie montiert man an einer Anlage, die täglich läuft?

In den Stillstandszeiten – und mit einem Plan, der zur Anlage passt. Die Sortieranlage läuft im Takt des Flughafens, gearbeitet wurde deshalb tagsüber in den Fenstern, in denen die Anlage steht. Das heißt: Material und Werkzeug liegen bereit, die Einbaupositionen sind vorbereitet, die Vormontage der Haltebleche ist erledigt, bevor das Stillstandsfenster beginnt. So haben 2 Monteure die komplette Nachrüstung in nur 2 Einsatztagen geschafft, ohne den Sortierbetrieb zu stören. Diese Arbeitsweise kennen wir aus vielen Einsätzen an Förderanlagen – Wartungsfenster sind kurz, gute Vorbereitung ist alles.

Anschluss der Adern im Not-Aus-Gehäuse an der Sortieranlage
Anschluss im Gehäuse: Adern auflegen, Zugentlastung setzen, Funktion prüfen
Not-Aus-Taster auf Edelstahl-Trägerplatte am Rahmen der Sortieranlage
Montierter Not-Aus-Taster auf der Edelstahl-Trägerplatte am Anlagenrahmen

Flughafen-Erfahrung: Arbeiten, wo die Uhr mitläuft

Der Frankfurter Flughafen ist für Omega Mounting vertrautes Terrain: Wir warten Förderanlagen im Cargo-Bereich, haben Antriebseinheiten an Hochregallagern repariert und Sicherheitszäune im Luftsicherheitsbereich instand gesetzt. Unsere Monteure verfügen über die nötigen Zuverlässigkeitsüberprüfungen und Luftsicherheitsschulungen und kennen die Abläufe am Standort – von der Zugangskontrolle bis zum Arbeiten in engen Zeitfenstern neben dem laufenden Betrieb. Für Anlagenbetreiber heißt das: kein Anlauf-Aufwand, keine Überraschungen, verlässliche Ausführung.

Warum Omega Mounting?

Fazit

32 Not-Aus-Taster, etliche Sensoren, 2 Monteure, 2 Tage – und eine Sortieranlage, deren Sicherheitskette jetzt zur erweiterten Anlage passt. Nachrüstungen an Bestandsanlagen sind Detailarbeit: jede Einbausituation anders, jedes Halteblech passend, jede Verbindung sauber in den bestehenden Sicherheitskreis integriert. Wenn Ihre Förder- oder Sortieranlage erweitert, modernisiert oder sicherheitstechnisch nachgerüstet werden soll, sprechen Sie uns an.

Jetzt Rückruftermin für Ihr Projekt anfragen – Omega Mounting GmbH, Rodgau. Wir sind im Rhein-Main-Gebiet und bundesweit im Einsatz.

Fertig montierter Not-Aus-Taster an der Paket-Sortieranlage
Fertig montiert und angeschlossen: Not-Aus-Taster in Griffhöhe an der Sortieranlage

Bildergalerie zum Einsatz

Fertig montierter Not-Aus-Taster an der Paket-Sortieranlage
Fertig montiert und angeschlossen: Not-Aus-Taster in Griffhöhe an der Sortieranlage

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Häufig gestellte Fragen

Weil die Not-Halt-Einrichtungen zur erweiterten Anlage passen müssen: Von jeder Arbeitsposition aus muss im Notfall ein Stopp schnell erreichbar sein. Neue Anlagenabschnitte brauchen deshalb zusätzliche Not-Aus-Taster, die in die bestehende Sicherheitskette integriert werden.

Mehr als nur der Schalter: Halteblech passend zur Einbausituation vormontieren, Taster mechanisch montieren und ausrichten, elektrisch anschließen und in den Sicherheitskreis der Anlage einbinden – anschließend wird die Funktion der gesamten Kette geprüft.

Ja, mit guter Planung. Bei diesem Projekt wurde tagsüber in den Stillstandszeiten der Anlage gearbeitet: Vormontage und Vorbereitung außerhalb der Fenster, Montage und Einbindung im Fenster. So blieb der Sortierbetrieb komplett unberührt.

Ja. Unsere Monteure decken Mechanik und Elektrik ab – von der Vormontage der Haltebleche bis zur Einbindung der Not-Aus-Taster und Sensoren in die Sicherheitskette. Das spart ein zweites Gewerk und Schnittstellen.

Bei diesem Projekt: 32 Not-Aus-Taster und etliche Sensoren in 2 Einsatztagen mit 2 Monteuren. Entscheidend ist die Vorbereitung – wer im Stillstandsfenster erst anfängt zu planen, verschenkt wertvolle Zeit.

Ja – von der Wartung von Förderanlagen im Cargo-Bereich über Hochregallager-Reparaturen bis zur Instandsetzung von Sicherheitszäunen. Von unserem Sitz in Rodgau sind wir in kurzer Zeit vor Ort und erfüllen die Zutritts- und Luftsicherheitsvoraussetzungen.

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