Datacenter-Referenzen: dokumentierte Projekte statt Versprechen

Zwölf dokumentierte Rechenzentrums-Projekte stehen in unserem öffentlichen Auftragstagebuch – anonymisiert, mit echten Fotos und ehrlichen Details bis hin zu den 2 cm, die einmal fehlten. Betreiber und Auftraggeber nennen wir grundsätzlich nicht: Diskretion ist Teil der Leistung.

80 CRAH-Units im Keller eines Rechenzentrums: eine von 12 dokumentierten Datacenter-Referenzen.

Zwölf Projekte, ein Auftragstagebuch, null Namen

Die dokumentierten Einträge sind dabei nur ein Ausschnitt: Insgesamt haben wir Lift-&-Shift-, Montage- und Inbetriebnahmeprojekte in 23 Rechenzentren umgesetzt – vom Rohbau bis zum laufenden Betrieb.

Für ernsthafte Anfragen stellen wir gern ein Referenzpaket mit konkreteren Angaben zusammen – sprechen Sie uns an.

Eine Auswahl der dokumentierten Projekte finden Sie hier im Überblick; die vollständigen Berichte stehen im Auftragstagebuch.

Auf einen Blick

Fanwall und CRAH-Units im Technikbereich eines Rechenzentrums
Die fertige Fanwall: Abschluss der Raunheim-Trilogie im Auftragstagebuch.

320 CRAH-Units über alle Geschosse

Ein Rechenzentrum in Raunheim, sämtliche Kühlgeräte, alle Geschosse: Von der LKW-Anlieferung über die Einbringplattform bis zur fertigen Fanwall haben wir alle 320 CRAH-Units montiert – dokumentiert in einer dreiteiligen Serie im Auftragstagebuch, vom Keller bis zum Abschlussfoto des Teams.

Spinnenkran aus dem Keller: 2 cm entscheiden

Ein Minikran, im Rohbau eingebracht, sollte nach Monaten wieder heraus – doch das Gebäude war um ihn herum zugewachsen. Route vermessen, Liftplan erstellt, Bauaufzug mit Kanthölzern unterbaut. Beim finalen Hub fehlten trotz richtiger Messung 2 cm: gelöst mit Schräganschlag an der verstellbaren Kette. Geplant, nicht improvisiert.

Spinnenkran bei der Ausbringung aus dem Keller eines Rechenzentrums
Der Spinnenkran am Kettengehänge vor der Schachtöffnung – jeder Zentimeter zählt.
Mobilkran hebt Loadbanks und Generatoren am Rechenzentrum Frankfurt ein
Containermodul am 220-Tonnen-Autokran: Einbringung im Zeitfenster.

Loadbanks & Generatoren am 220-Tonnen-Kran

Für die Lasttests eines Frankfurter Rechenzentrums haben wir Loadbanks und Generatoren mit einem Autokran der 220-Tonnen-Klasse eingebracht – tonnenschwere Container, enge Stellflächen, feste Zeitfenster. Ein Folgeprojekt brachte einen einzelnen 16-Tonnen-Loadbank-Hub: unspektakulär, weil gut geplant.

26 SCR-Systeme in Serienmontage

In einem Datacenter im Raum Frankfurt haben wir 26 SCR-Abgasreinigungssysteme montiert und aufgeständert – jedes System mit zwei mobilen Portalkranen und vier Kettenzügen exakt über seinem Generator positioniert, in Serie, im Takt der Baustelle.

SCR-System wird am Generator eines Rechenzentrums montiert
Vier Kettenzüge, zwei Portale, ein SCR-System: Serienmontage in Präzision.
CRAH-Unit auf Schwerlastrollen beim Tausch im Rechenzentrum
Millimeterarbeit per Funkfernsteuerung: Einzeltausch im Bestand.

CRAH-Tausch im laufenden Betrieb

Ein beschädigter Wärmetauscher, eine laufende CRAH Gallery, keine Toleranz für Staub oder Stöße: Der Austausch einer einzelnen Unit im Bestand zeigt, dass Sorgfalt kein Mengenthema ist – Bodenschutz, Funkfernsteuerung, PSA gegen Absturz und ein sauber dokumentierter Ablauf gehören auch beim Einzelgerät dazu.

Die Raunheim-Trilogie: ein Rechenzentrum, drei Kapitel

Kein Projekt zeigt unsere Datacenter-Kompetenz kompletter als die dreiteilige Serie aus Raunheim. Kapitel eins: 80 CRAH-Units im Keller – Serienmontage mit Spinnenkran und Traverse, Fanbases mit dem Linienlaser über ganze Reihenlängen ausgerichtet. Kapitel zwei: die Ausbringung ebenjenes Spinnenkrans aus dem Keller, nachdem das Gebäude um ihn herum zugewachsen war – Liftplan, unterbauter Bauaufzug, Schräganschlag für die berühmten fehlenden zwei Zentimeter. Kapitel drei: die Fanwall-Montage über sämtliche Geschosse, bis alle 320 Units des Hauses standen.

Warum wir diese Serie so ausführlich dokumentiert haben: Sie zeigt den kompletten Lebenszyklus unserer Arbeit an einem einzigen Objekt – Einbringen, Arbeiten, Ausbringen; Einzelhub und Serie; Planung und Improvisationsverbot. Und sie zeigt die Nebenbedingungen, über die selten gesprochen wird: eine Baustelle im Wohngebiet, mit Zeitfenstern, Absperrungen und Rücksicht als Teil der Professionalität.

Für Neukunden ist die Trilogie das ehrlichste Schaufenster, das wir haben: kein Hochglanz, sondern nachvollziehbare Arbeit mit Fotos, Zahlen und den Problemen, die dazugehören – samt ihrer Lösungen.

Notstrom-Referenzen: der komplette Strang aus einer Hand

Über mehrere dokumentierte Projekte hinweg haben wir jede Station der Notstromversorgung bearbeitet: Generatoren und Loadbanks am 220-Tonnen-Kran eingebracht, einen 16-Tonnen-Loadbank-Hub präzise über die Umzäunung gesetzt, zwölf doppelte Turbo-Silencer eingebaut, 26 SCR-Systeme in Serie aufgeständert, einen Radiator am Notstrom-Generator instand gesetzt und ein komplettes Aggregat im Sonntagabend-Notfalleinsatz getauscht.

Zusammengenommen ergeben diese Einzelprojekte eine seltene Referenz: die komplette mechanische Kette der Netzersatzversorgung – Einbringung, Aufstellung, Abgasstrang, Kühlung, Test, Wartung, Notfall – nachweisbar in realen Projekten statt in einer Broschüre. Betreiber und Generalunternehmer, die einen Partner für „alles rund um die NEA“ suchen, finden hier die Belege.

Die Details je Projekt stehen anonymisiert im Auftragstagebuch; konkretere Angaben – Umfänge, Zeiträume, Schnittstellen – gehören ins Referenzpaket, das wir ernsthaften Interessenten auf Anfrage zusammenstellen.

Sicherheitsbereiche: überprüft, zugelassen, erprobt

Manche Referenzen darf man nur andeuten – und genau das macht sie wertvoll. Unsere Teams arbeiten seit Jahren in Bereichen, die eine behördliche Zuverlässigkeitsüberprüfung voraussetzen: am Frankfurter Flughafen ebenso wie auf Anlagen kritischer Infrastruktur, deren Betreiber und Standorte wir grundsätzlich nicht nennen. Ein dokumentiertes Projekt beschreibt den Aufbau einer kompletten Containeranlage auf militärischem Gelände – vergeben nur zum Aufstellen, erweitert auf alle Gewerke, weil die sicherheitsüberprüfte Firma vor Ort war und liefern konnte.

Für Datacenter-Kunden ist dieses Profil unmittelbar relevant: Rechenzentren sind kritische Infrastruktur, Zutritt ist streng geregelt, und ein Partner, dessen Personal Überprüfungen bereits durchlaufen hat, spart Wochen an Vorlauf – und erspart die unangenehme Frage, ob der Nachunternehmer überhaupt aufs Gelände darf.

Diskretion ist dabei Teil der Leistung: Was wir über Ihre Anlage wissen, bleibt bei uns. Dieselbe Regel, die uns verbietet, mit Kundennamen zu werben, schützt morgen Ihre Daten.

Warum wir öffentlich dokumentieren – und was das über uns sagt

Ein öffentliches Auftragstagebuch ist im Montagegeschäft ungewöhnlich. Üblich sind Referenzlisten mit Logos und Superlativen. Wir haben uns für den anderen Weg entschieden: echte Projekte, echte Fotos, echte Details – einschließlich der Momente, in denen es hakte. Der Kran, dem trotz richtiger Messung zwei Zentimeter fehlten. Die Anschraubfläche, die ab Werk schief gefräst war. Das Wochenendfenster, das nur hielt, weil der Plan Reserven hatte.

Dahinter steht eine einfache Überzeugung: Wer nur Erfolge zeigt, erzählt die halbe Geschichte. Professionalität zeigt sich nicht darin, dass nie etwas schiefgeht – sondern darin, wie strukturiert man reagiert, wenn es passiert. Kunden, die uns über das Auftragstagebuch finden, wissen vor dem ersten Anruf, wie wir denken, arbeiten und kommunizieren.

Und noch etwas leistet die Dokumentation: Sie diszipliniert uns selbst. Wer weiß, dass jedes Projekt öffentlich nachlesbar wird, arbeitet so, dass er es guten Gewissens aufschreiben kann. Ein besserer Qualitätsanreiz ist uns noch nicht begegnet.

Das Referenzpaket: was ernsthafte Interessenten erhalten

Für Vergabeprozesse reicht ein Blog nicht – dafür gibt es unser Referenzpaket. Es enthält Projektblätter mit konkreteren Angaben zu Umfang, Rolle und Zeitrahmen ausgewählter Projekte, eine Übersicht unserer Datacenter-Leistungsbereiche, die relevanten Zertifikats- und Versicherungsnachweise sowie – wo Freigaben unserer Kunden vorliegen – benannte Ansprechpartner für Rückfragen.

Das Paket stellen wir anfragebezogen zusammen: Ein Generalunternehmer, der einen Lifting-Partner sucht, bekommt andere Schwerpunkte als ein Betreiber, der Wartung ausschreiben will, oder ein Hersteller, der Serienmontage vergeben möchte. Auf Wunsch ergänzen wir die Unterlagen in Ihrer Struktur – viele Einkaufssysteme haben feste Formate, und wir passen uns an, nicht umgekehrt.

Der Weg dorthin ist bewusst kurz: eine Anfrage über das Kontaktformular oder ein Anruf, ein kurzes Gespräch über Ihr Vorhaben, dann das Paket. Keine Registrierungsschleifen, keine Warteschleifen – im Zweifel sprechen Sie direkt mit der Geschäftsführung.

Vom Erstprojekt zur Partnerschaft: so entwickeln sich unsere Kundenbeziehungen

Fast alle unsere langfristigen Kundenbeziehungen folgen demselben Muster – und es beginnt klein. Ein Gerätetausch, ein Wochenendfenster, ein Hub, den sich niemand zutraute: das Erstprojekt. Danach die zweite Anfrage, meist größer. Dann die Phase, in der wir in Planungen einbezogen werden, bevor ausgeschrieben wird. Und schließlich der Rahmen: wiederkehrende Umfänge, feste Ansprechpartner, eingespielte Abläufe.

Dieses Muster ist kein Zufall, sondern unser Geschäftsmodell: Wir kaufen keine Aufträge über den Preis, sondern verdienen Folgeaufträge über die Leistung. Für Sie als Neukunden hat das einen angenehmen Nebeneffekt – das Risiko des Einstiegs ist minimal. Testen Sie uns mit einem überschaubaren Auftrag; alles Weitere ergibt sich aus dem Ergebnis.

Unser Versprechen dafür ist dasselbe, das am Anfang jeder dieser Beziehungen stand: ehrliche Einschätzung vor dem Auftrag, saubere Arbeit im Auftrag, vollständige Dokumentation danach – und ein Ansprechpartner, der auch nach der Rechnung noch ans Telefon geht.

Zahlen, die für sich sprechen

Referenzen erzählen Geschichten – Zahlen machen sie überprüfbar. Der aktuelle Stand unserer Datacenter-Arbeit in Kennzahlen:

Drei Einträge zum Einstieg: unsere Leseempfehlung

Wer uns über das Auftragstagebuch kennenlernen will, dem empfehlen wir drei Einträge als Startpunkt. Erstens die Fanwall-Montage über alle Geschosse – sie zeigt Serienmontage, Einbringlogistik und Teamarbeit im größten dokumentierten Umfang. Zweitens die Spinnenkran-Ausbringung aus dem Keller – sie zeigt, wie wir denken, wenn es eng wird: Liftplan, Rückfallebenen und die berühmten zwei Zentimeter. Drittens den Notstromaggregat-Tausch im Sonntagabend-Notfalleinsatz – er zeigt, was 24/7 bei uns praktisch bedeutet.

Diese drei Einsätze decken die Spannweite ab, in der wir uns täglich bewegen: geplante Serie, gelöste Komplikation, gemeisterter Notfall. Alles Weitere – vom CRAH-Tausch im laufenden Betrieb bis zur SCR-Serienmontage – finden Sie im Auftragstagebuch, laufend ergänzt um neue Projekte.

Und wenn Sie lieber hören statt lesen: Rufen Sie an. Zwanzig Minuten Gespräch über Ihr Projekt sagen mehr als jede Referenzliste – und Sie merken schnell, ob die Chemie stimmt. Genau darauf kommt es in langen Partnerschaften am Ende an.

Diskretion als Referenz: was wir nicht zeigen

Es gibt eine zweite Referenzliste, die niemand zu sehen bekommt – und genau das ist ihr Wert. Projekte auf Anlagen kritischer Infrastruktur, Einsätze in Sicherheitsbereichen, Arbeiten für Kunden, deren Wettbewerber unsere Webseite genauso lesen wie Sie: All das dokumentieren wir intern mit derselben Sorgfalt, veröffentlichen es aber nicht.

Wenn Sie mit uns arbeiten, gilt diese Regel automatisch auch für Sie: Ihr Projekt erscheint nur dann im Auftragstagebuch, wenn Sie es ausdrücklich freigeben – anonymisiert, gegengelesen, ohne Rückschlüsse auf Standort oder Betreiber. Vertrauen ist im Datacenter-Markt die härteste Währung. Wir behandeln sie entsprechend.

Montageteam von Omega Mounting auf einer Rechenzentrums-Baustelle
Das Team hinter den Referenzen.

Sie möchten Details zu unseren Projekten?

Fordern Sie das Referenzpaket an: konkretere Projektangaben, Leistungsumfänge und – wo Freigaben vorliegen – Ansprechpartner für Rückfragen.

100 % unverbindlich & kostenfrei · Direkter Draht: +49 6106 239 25 88

Häufig gestellte Fragen

Weil Diskretion in der Rechenzentrums-Branche Teil der Leistung ist: Betreiber und Auftraggeber geben ihre Standorte und Partner grundsätzlich nicht öffentlich preis – und wir auch nicht. Unsere Projekte dokumentieren wir deshalb anonymisiert, aber mit echten Fotos und überprüfbaren Details.

Ja. Für ernsthafte Anfragen stellen wir ein Referenzpaket mit konkreteren Angaben zusammen und nennen – wo Freigaben vorliegen – auch Ansprechpartner für Rückfragen. Sprechen Sie uns einfach an.

Der Schwerpunkt liegt im Rhein-Main-Gebiet: Frankfurt, Raunheim, Offenbach und Umgebung – dem größten Rechenzentrums-Markt Kontinentaleuropas. Insgesamt haben wir Lift-&-Shift-, Montage- und Inbetriebnahmeprojekte in 23 Rechenzentren umgesetzt.

Ja. Zwischen dem Tausch einer einzelnen CRAH-Unit und der Serienmontage von 320 Stück liegt unser gesamtes Spektrum – entscheidend ist nicht die Größe, sondern dass der Einsatz sauber geplant und dokumentiert wird.

Im Datacenter-Umfeld entscheidet darüber der jeweilige Betreiber oder Generalunternehmer – Zutritt ist streng geregelt. Wo Freigaben möglich sind, organisieren wir Besichtigungen gern; alternativ zeigen wir Projekte im Detail anhand von Fotodokumentation und Projektblättern aus dem Referenzpaket.

Ja, mit beiden Welten: Serienmontagen und Neubauten im Umfeld großer Campus-Projekte ebenso wie Tausch, Nachrüstung und Wartung bei Colocation-Betreibern im Bestand. Die Arbeitsweisen unterscheiden sich – unsere Standards nicht.

Wo unsere Kunden zustimmen, ja. Diskretion gilt bei uns zuerst – deshalb fragen wir für jede Nennung aktiv um Freigabe. Im Referenzpaket kennzeichnen wir, zu welchen Projekten Rückfragen möglich sind.

Das Auftragstagebuch wird laufend fortgeschrieben – neue Projekte kommen nach Abschluss und interner Freigabe hinzu. Die Kennzahlen auf diesen Seiten halten wir bei wesentlichen Änderungen aktuell; der Tage-Zähler auf der Startseite läuft automatisch.

Weil im Datacenter die Folgekosten eines Fehlers den Preisunterschied um Größenordnungen übersteigen: Ein beschädigtes Gerät, ein gerissener Meilenstein oder ein Sicherheitsvorfall kosten mehr als jede Einsparung beim Stundensatz. Unsere Marge ist der Qualitätspuffer, der solche Fehler verhindert – das ist keine Ausrede, sondern Kalkulation.