Wehrtechnische Anlagen montieren, umbauen und instand halten

Wer in der Wehrtechnik Kapazität aufbaut, braucht Leute, die eine Fertigung, einen Prüfstand oder eine Instandsetzungshalle im Bestand umbauen – und zwar so, dass der laufende Betrieb daneben weitergeht. Omega Mounting aus Rodgau montiert die Anlagen dahinter: Stahlbau, Krantechnik, Maschinen, Prüfstände, Strom.

seit 2012

inhabergeführt, Kernteam aus 15 eigenen Monteuren

5 Gewerke

Mechanik, Elektrik, Steuerung, Schweiß- und Hebetechnik in einer Kolonne

eigene Werkstatt

Schlosserei, Schweißtechnik und Fräsmaschine in Rodgau – Passstücke entstehen bei uns

klare Grenze

wir montieren die Anlagen, nicht das Wehrmaterial

Anlagenbau in der Wehrtechnik ist Montage unter Zusatzbedingungen

Die Wehrtechnik baut Kapazität auf. Linien werden erweitert, Fertigungen verlagert, Hallen wieder in Betrieb genommen, die zwanzig Jahre lang anders genutzt wurden. Was dabei gebraucht wird, ist selten Entwicklung – es ist Montage: Stahlbau, Krantechnik, Maschinen, Prüfstände, Strom. Genau das machen wir, seit 2012, mit eigenen Monteuren aus Rodgau.

Der Unterschied zu einem normalen Industrieauftrag liegt nicht in der Technik, sondern in den Rahmenbedingungen. Die Termine kommen aus Beschaffungsprogrammen, nicht aus dem Vertrieb: Wenn eine Linie im dritten Quartal produzieren soll, verschiebt sich das nicht um vier Wochen. Wir planen deshalb rückwärts vom Wiederanlauf und legen Material und Werkzeug vor Beginn bereit, statt während der Montage nachzubestellen.

Zutritt und Verschwiegenheit sind Alltag, kein Sonderfall. Werkschutz, Voranmeldung mit Vorlauf, Begleitpflicht, Fotoverbot in der Halle, Verschwiegenheitserklärung vor der ersten Begehung – das kennen unsere Leute aus dem Sicherheitsbereich des Frankfurter Flughafens, aus Rechenzentren, aus Chemie- und Pharmaparks und aus einem kerntechnischen Bereich. Die erforderlichen Sicherheitsüberprüfungen unserer Monteure sind abgeschlossen und liegen vor.

Prüf- und Erprobungstechnik ist kein Seriengerät. Ein Prüfstand ist meistens ein Einzelstück: Es gibt keine Aufbauanleitung, Fundament, Verankerung, Medien und Absaugung müssen mitgedacht werden, und das Passstück, das fehlt, gibt es nirgends zu kaufen. Wir haben eine eigene Werkstatt mit Schlosserei, Schweißtechnik und Fräsmaschine – fehlt eine Konsole, fertigen wir sie an, statt einen Liefertermin abzuwarten.

Und eine klare Grenze: Wir montieren die Anlagen, nicht das Wehrmaterial. Waffen-, Munitions- und Wirkmitteltechnik gehören nicht zu unserem Arbeitsbereich, Entwicklung und Konstruktion ebenso wenig. Wir sind die verlängerte Werkbank für Montage, Umbau, Verlagerung und Instandhaltung – für Hersteller, Zulieferer und Anlagenbauer, auf Wunsch neutral beim Endkunden.

Wer bei uns bestellt, ist selten die Truppe. In der Wehrtechnik ist der Auftraggeber fast immer der Hersteller, sein Anlagenbauer oder ein Generalunternehmen, das uns als Nachunternehmer einsetzt – die Nutzerforderung und das Beschaffungsprogramm dahinter sehen wir nur als Termin. Den Unterschied kennen wir trotzdem: zwischen Materialerhaltung und Neubeschaffung, zwischen den Instandsetzungsstufen im Werk und in der Truppe, zwischen Bedarfsträger und Vergabestelle. Steht eine Anlage direkt auf einer Liegenschaft, läuft die Beauftragung über das Bundeswehr-Dienstleistungszentrum (BwDLZ) oder die Bundesbauverwaltung, in Hessen den LBIH.

Was wir in Werken der Wehrtechnik montieren

Sechs Arbeitsbereiche, die in wehrtechnischen Werken selten einzeln auftreten. Mechanik, Elektrik, Steuerung, Schweiß- und Hebetechnik kommen bei uns aus einer Kolonne – das spart die Schnittstellen zwischen vier Firmen.

Fertigung

Fertigungs- und Montagelinien

Linien aufbauen, erweitern oder innerhalb der Halle umsetzen: Maschinen einbringen, ausrichten, nivellieren, verankern und an Strom, Druckluft und Medien anbinden – bis zur mechanischen Fertigstellung.

Prüftechnik

Prüfstände und Teststationen

Prüfstände und Teststationen aufbauen, umbauen und verlagern: Rahmen und Aufspannung, Verrohrung, Verkabelung, Absaugung, Auffangwannen. Sonderteile fertigen wir in der eigenen Werkstatt an.

Hebetechnik

Krananlagen und Hebezeuge

Hallenkrane, Säulenschwenkkrane, Kranbahnen und Anschlagpunkte montieren. Schwere Bauteile bringen wir mit eigener Hebetechnik ein – auch dort, wo der Hallenkran nicht hinreicht oder noch fehlt.

Stahlbau

Bühnen, Zwischenebenen, Anfahrschutz

Stahlbühnen, Zwischenebenen, Podeste, Treppen und Geländer, wenn die Halle in der Fläche nichts mehr hergibt. Dazu Anfahrschutz, Abtrennungen und Sonderanfertigungen aus der eigenen Schlosserei.

Instandsetzung

Wartungs- und Reparaturstände

Arbeits- und Reparaturstände für Fahrzeuge und Gerät, Hebetechnik, Absaugung, Medienversorgung und Werkstatteinrichtung – montiert im Bestand einer laufenden Instandsetzung.

Verlagerung

Ganze Fertigungen umziehen

Demontieren, kennzeichnen, transportieren, wieder aufbauen und anschließen: von der einzelnen Maschine bis zur kompletten Werkstatt, mit Liftplan und benannter Hebeaufsicht.

Von der Anfrage bis zur Übergabe

Schritt 1

Verschwiegenheit und Unterlagen

Die Verschwiegenheitserklärung kommt vor die erste Begehung. Konstruktionsdaten brauchen wir nicht – für ein Angebot reichen Maße, Gewichte, Medien, Zugangswege und die Zutrittsregeln des Werks.

Schritt 2

Begehung und Machbarkeit

Torhöhen, Bodenlast, Kranabdeckung, Anschlusspunkte, Stillstandsfenster, Werkschutz. Kein Festpreis ohne begangenen Weg: Erst danach steht, was machbar ist, in welcher Reihenfolge und in welchem Fenster.

Schritt 3

Ausführung im laufenden Betrieb

Feste Kolonne mit einem Ansprechpartner, geplant rückwärts vom Wiederanlauf. Nachtfenster, Wochenenden und Stillstände nutzen wir, wenn die Fertigung daneben nicht stehen darf.

Schritt 4

Mechanische Fertigstellung und Übergabe

Ausgerichtet, verankert, angeschlossen, protokolliert: Mess- und Drehmomentwerte, Gefährdungsbeurteilung, Arbeitsanweisung und Übergabe an Ihre Inbetriebnahme oder an den Anlagenhersteller – deutsch oder englisch.

Was wir davon schon gebaut haben

Kundennamen nennen wir nur dort, wo sie freigegeben sind. Im wehrtechnischen und militärischen Umfeld haben wir unter anderem eine Stahlbühne als Zwischenebene im Werk eines Luftfahrt-Herstellers gebaut, Krananlagen bei einem Hersteller von Verteidigungstechnik im Auftrag eines Kranherstellers montiert, in einem Instandsetzungswerk des Heeres einen Wartungs- und Reparaturstand für gepanzerte Fahrzeuge aufgebaut und Containeranlagen auf einem Munitionsdepot und einem Truppenübungsplatz errichtet. Die folgenden Einsätze sind öffentlich dokumentiert.

Was Hersteller und Werkleitungen vorab wissen wollen

Bauen Sie auch Waffen- oder Munitionstechnik?

Nein. Waffen-, Munitions- und Wirkmitteltechnik gehören nicht zu unserem Arbeitsbereich, Entwicklung und Konstruktion ebenso wenig. Wir montieren die Anlagen, auf denen und mit denen gearbeitet wird: Fertigungs- und Montagelinien, Prüfstände, Krananlagen, Stahlbau, Instandsetzungsstände und deren Versorgung.

Arbeiten Sie unter Verschwiegenheit und in zutrittsgeregelten Bereichen?

Ja. Die Verschwiegenheitserklärung unterschreiben wir vor der ersten Begehung. Zutrittsgeregelte Bereiche sind für uns Alltag – der Sicherheitsbereich des Frankfurter Flughafens, Rechenzentren mit Begleitpflicht, Chemie- und Pharmaparks und ein kerntechnischer Bereich. Die erforderlichen Sicherheitsüberprüfungen unserer Monteure sind abgeschlossen und liegen vor. Für Konstruktionsdaten haben wir keine Verwendung: Wir brauchen Maße, Gewichte, Medien und Zugangswege.

Übernehmen Sie auch die Inbetriebnahme?

Wir liefern die mechanische Fertigstellung: montiert, ausgerichtet, verankert, angeschlossen, protokolliert. Die verfahrens- oder softwareseitige Inbetriebnahme macht in der Regel der Anlagenhersteller. Wir stellen dafür die Mannschaft vor Ort und arbeiten dem Inbetriebnehmer zu, auf Deutsch oder Englisch.

Treten Sie beim Endkunden neutral auf?

Ja. Ein großer Teil unserer Arbeit läuft als verlängerte Werkbank für Hersteller, Anlagenbauer und Generalunternehmer. Auf Wunsch treten wir ohne eigene Firmenkleidung und unter Ihrem Namen auf, mit einem festen Ansprechpartner auf unserer Seite.

Wie schnell können Sie eine größere Mannschaft stellen?

Unser Kernteam sind 15 eigene Monteure. Über eingespielte Subunternehmer skalieren wir kurzfristig auf 30 bis 40 Leute. In der Vergangenheit haben wir mit dem Umsetzen innerhalb weniger Tage nach Auftrag begonnen – verbindlich wird ein Termin aber erst nach der Begehung.

Sind Sie präqualifiziert und nehmen Sie an Ausschreibungen teil?

Eine Präqualifikation nach VOB haben wir derzeit nicht, wir bereiten sie vor. Aufträge im militärischen und wehrtechnischen Umfeld haben wir bisher als Nachunternehmer von General- und Fachunternehmen ausgeführt. Handelsregisterauszug, Betriebshaftpflicht, Unbedenklichkeitsbescheinigungen, Qualifikationsnachweise und unser EHS-Standard liegen vor und können jederzeit vorgelegt werden.

In welchem Umkreis arbeiten Sie?

Sitz ist Rodgau bei Frankfurt. Das Rhein-Main-Gebiet und ein Radius von rund 150 Kilometern sind unser Tagesgeschäft, deutschlandweit und im europäischen Ausland arbeiten wir projektbezogen – Camps und Anlagen haben wir auch im Ausland aufgebaut. Dokumentation und Kommunikation auf Deutsch oder Englisch.

Wer ist bei Ihnen der Auftraggeber – der Hersteller oder die Bundeswehr?

In der Wehrtechnik fast immer der Hersteller, sein Anlagenbauer oder ein Generalunternehmen, das uns als Nachunternehmer einsetzt. Wir rechnen dann mit dem Unternehmen ab, nicht mit dem Bund, und treten auf Wunsch neutral beim Endkunden auf. Steht die Anlage auf einer Liegenschaft der Bundeswehr, kommt der Auftrag in der Regel vom zuständigen Bundeswehr-Dienstleistungszentrum (BwDLZ) oder von der Bundesbauverwaltung – in Hessen dem LBIH mit dem Fachbereich Militärischer Bundesbau.

Anlage umbauen, verlagern oder neu aufbauen?

Schicken Sie uns Maße, Gewichte und das Zeitfenster – oder rufen Sie an. Die Verschwiegenheitserklärung unterschreiben wir vor der ersten Begehung, das Angebot kommt danach.

100 % unverbindlich & kostenfrei · Omega Mounting GmbH, Rodgau bei Frankfurt

Monteur zieht das Geflecht eines Sicherheitszauns mit der Wasserpumpenzange nach Fertig ausgebautes Raummodul mit Fenster, Tür und zwei Split-Klimageräten

Sicherheitszaun im Frachtbereich: Geflecht nachziehen, Spannschlösser prüfen – Instandsetzung im laufenden Betrieb.

Fertig ausgebautes Raummodul: Fenster, Tür, Klimatechnik – übergabefertig aufgestellt.

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