- Lagertechnik in Depots
Lagertechnik für Depots und Instandsetzungswerke: Regalanlagen umbauen, reparieren, verlagern
Regalanlagen, Hochregallager, Lagerautomaten und Fördertechnik – umgebaut, erweitert, instand gesetzt und verlagert, während der Betrieb weiterläuft. Mit eigener Hebetechnik für bestehende Hallen und eigener Werkstatt für Teile, die es nicht mehr gibt.
Abschnittsweiser Umbau, während Ein- und Auslagerung weiterlaufen
Minikrane, Hubgeräte, Schwerlast- und Panzerrollen für enge Hallen
Stützen, Riegel und Auflagen fertigen wir nach, statt die Anlage zu tauschen
Mechanik, Elektrik, Steuerung und Schweißtechnik in einer Kolonne
- Der Unterschied
Was Lagertechnik in einem Depot von einem normalen Lager unterscheidet
Ein Depot oder ein Instandsetzungswerk lebt von seiner Lagertechnik. Wird sie umgebaut, erweitert oder repariert, steht selten die Halle still – der Bestand muss weiter erreichbar bleiben, die Ausgabe weiterlaufen, und am Ende muss jedes Fach wieder tragen, was darin liegt.
Der Unterschied zu einem normalen Lager liegt nicht in der Technik, sondern im Drumherum. Der Zutritt ist geregelt, Bereiche sind gesperrt, Arbeiten brauchen Freigaben und Begleitung. Bestände lassen sich nicht einfach auf den Hof stellen, sondern müssen abschnittsweise umgelagert werden. Und die Anlagen sind oft älter als die Ersatzteilversorgung.
Genau an dieser Stelle hilft unsere eigene Werkstatt. Wenn es für eine Stütze, einen Riegel oder eine Auflage kein Teil mehr gibt, messen wir nach und fertigen es in Rodgau an – statt eine halbe Anlage zu ersetzen, weil ein Bauteil fehlt.
Und wir bringen die Hebetechnik mit, die in eine Halle passt. Minikrane, Hubgeräte, Schwerlast- und Panzerrollen: Womit man in einem Depot arbeiten kann, ist selten das, was auf einer Neubaubaustelle steht.
In einem Depot heißen die Dinge anders als in der Industrie. Dort geht es um Materialerhaltung statt Wartung, um Instandsetzung statt Reparatur, um Umschlag und Verlastung statt Warenausgang – und um die Liegenschaft, nicht das Gelände. Der Auftrag kommt in der Regel vom zuständigen Bundeswehr-Dienstleistungszentrum (BwDLZ) als Bauunterhalt oder kleine Baumaßnahme, bei größeren Vorhaben von der Bundesbauverwaltung – in Hessen dem LBIH, Fachbereich Militärischer Bundesbau, der auch die Depots der US-Gaststreitkräfte betreut – oder von einem Generalunternehmen, das uns als Nachunternehmer einsetzt.
- Leistungen
Was wir an Lagertechnik übernehmen
Vom einzelnen Anfahrschaden bis zur Verlagerung des kompletten Lagers.
Regalanlagen umbauen und erweitern
Fachhöhen ändern, Felder ergänzen, Anlagen umsetzen oder zurückbauen – abschnittsweise geplant, damit der Betrieb weiterläuft. Inklusive Verankerung, Ausrichtung und Nachweis der Fachlasten nach Herstellerangabe.
Regalreparatur und Schadensbeseitigung
Anfahrschäden an Stützen, Riegeln und Auflagen aufnehmen und instand setzen – nach Prüfbericht und Herstellervorgabe. Was es nicht mehr zu kaufen gibt, fertigen wir in der eigenen Werkstatt an.
Regalreparatur im EinsatzHochregallager, Lagerautomaten, Paternoster
Montieren, umsetzen, wieder aufbauen und in Betrieb nehmen – auch etagenweise durch das bestehende Gebäude. Mechanik, Elektrik und Steuerung kommen aus demselben Team.
Lagerautomaten-UmzugFörder-, Sortier- und Umschlagtechnik
Elektrohängebahnen, Förderer, Sortieranlagen, Verladerampen und Klapprampen montieren, warten und instand setzen – dort, wo Ein- und Auslagerung im Takt laufen muss.
Anfahrschutz und Stahlbau
Rammschutz an Stützen, Toren und Rampen, Wartungszugänge, Podeste und Geländer – maßgefertigt für die vorhandene Halle, montiert im laufenden Betrieb.
Stahlbau und ArbeitsbühnenKomplette Lager verlagern
Demontieren, kennzeichnen, transportieren, am neuen Ort wieder aufbauen und in Betrieb nehmen – geplant rückwärts von dem Termin, an dem wieder eingelagert werden muss.
Anlagenverlagerung- Ablauf
Wie ein Umbau im laufenden Betrieb abläuft
Aufnahme vor Ort
Anlagentyp, Hersteller, Fachlasten, Zustand, Schäden, Verankerung, Hallenhöhe, Gassenbreiten, Zufahrt und Zutrittsregeln. Daraus entsteht eine Bestandsaufnahme, aus der sich rechnen lässt – kein Festpreis ohne begangene Halle.
Umlagerungskonzept und Zeitfenster
Welcher Abschnitt wird wann frei, wohin geht der Bestand, was muss jederzeit zugänglich bleiben? Wir planen rückwärts vom Termin der Wiederinbetriebnahme und legen Material und Werkzeug vorher bereit.
Ausführung in Abschnitten
Rückbau, Umbau und Montage Feld für Feld, mit Absperrung und Staubschutz, bei Bedarf nachts oder am Wochenende. Feste Mannschaft – dieselben Leute, die die Einweisung hatten, kommen am nächsten Tag wieder.
Abnahme und Dokumentation
Ausrichtung und Verankerung geprüft, Fachlastschilder gesetzt, Fotodokumentation und Protokoll nach Ihrem Standard – deutsch oder englisch. Danach sind wir für Instandsetzung und Störungen erreichbar.
- Belege
Aus eigenen Einsätzen belegt
Dokumentierte Aufträge aus dem Auftragstagebuch – keine Referenzliste.
Regalreparatur nach Anfahrschaden
Schaden aufgenommen, instand gesetzt und wieder freigegeben – ohne die Anlage komplett zu tauschen.
Einsatz lesenHochregallager am Flughafen
Lagertechnik im Bestand montiert, ausgerichtet und in Betrieb genommen – im Sicherheitsbereich.
Einsatz lesenLagerautomaten umgezogen
Demontiert, transportiert, wieder aufgebaut und angeschlossen – etagenweise durch das bestehende Gebäude.
Einsatz lesenPaternoster-Lagersystem
Umlaufregal bewegt und in Betrieb genommen – Mechanik, Elektrik und Steuerung aus einem Team.
Einsatz lesenUnternehmensprofil als PDF
Firmenprofil, Leistungsumfang und Nachweise auf einen Blick – zum Weitergeben an Einkauf, Technik- oder Sicherheitsleitung.
PDF öffnen- Fragen
Lagertechnik in Depots: direkt beantwortet
Worauf kommt es bei Lagertechnik für militärische Depots und Instandsetzungswerke an?
Auf vier Dinge. Erstens: Der Betrieb läuft weiter – es braucht ein Umlagerungskonzept und feste Zeitfenster, nicht nur einen Montagetermin. Zweitens: Zutritt, Begleitung und Freigaben sind geregelt und kosten Zeit, die in die Planung gehört. Drittens: Die Anlagen sind oft älter als ihre Ersatzteilversorgung – wer Stützen, Riegel und Auflagen nachfertigen kann, tauscht nicht die halbe Anlage. Viertens: Fachlasten, Verankerung und Kennzeichnung müssen am Ende nachweisbar stimmen, sonst darf nicht wieder eingelagert werden. Und der Anbieter sollte Hebetechnik mitbringen, die in eine bestehende Halle passt – Minikran, Hubgerät, Schwerlastrollen statt Autokran.
Können Sie eine Regalanlage im laufenden Betrieb umbauen?
Ja, das ist der Regelfall. Wir arbeiten abschnittsweise: Ein Bereich wird freigezogen, umgebaut, geprüft und wieder freigegeben, bevor der nächste drankommt. Dazu Absperrung, Staubschutz und – wenn es der Betrieb verlangt – Nacht- und Wochenendfenster.
Reparieren Sie Anfahrschäden oder muss die Anlage getauscht werden?
In den meisten Fällen reicht die Instandsetzung. Wir nehmen den Schaden auf, setzen nach Prüfbericht und Herstellervorgabe instand und fertigen fehlende Bauteile in unserer Werkstatt in Rodgau an. Ein kompletter Tausch ist die Ausnahme, nicht der erste Vorschlag.
Übernehmen Sie auch Hochregallager, Lagerautomaten und Paternoster?
Ja – montieren, umsetzen, wieder aufbauen und in Betrieb nehmen, auch etagenweise durch das bestehende Gebäude. Mechanik, Elektrik und Steuerungstechnik kommen bei uns aus derselben Kolonne, das spart die Schnittstellen.
Arbeiten Sie in zutrittsgeregelten Liegenschaften?
Ja, das ist Alltag. Wir arbeiten seit Jahren im Sicherheitsbereich des Frankfurter Flughafens, in Rechenzentren mit Begleitpflicht, in Chemie- und Pharmaparks und in einem kerntechnischen Bereich. Die erforderlichen Sicherheitsüberprüfungen unserer Monteure sind abgeschlossen und liegen vor.
Wie viele Leute können Sie kurzfristig stellen?
Unser Kernteam kommt aus dem eigenen Haus. Über Subunternehmer, mit denen wir seit Jahren arbeiten, skalieren wir kurzfristig auf 30 bis 40 Mann. Die Mannschaft ist selten der Engpass – die Beschaffung von Material ist es.
In welchen Regionen arbeiten Sie?
Unser Sitz ist Rodgau im Rhein-Main-Gebiet. Frankfurt, Darmstadt, Pfungstadt, Wiesbaden, Mainz, Hanau und Aschaffenburg erreichen wir in kurzer Zeit; für Montagen, Verlagerungen und Instandsetzungen sind wir bundesweit und in Europa im Einsatz.
Wer beauftragt den Umbau einer Regalanlage in einem Depot?
Meistens das zuständige Bundeswehr-Dienstleistungszentrum (BwDLZ) im Rahmen des Bauunterhalts oder als kleine Baumaßnahme, oft als Direktauftrag oder beschränkte Ausschreibung. Gehört der Umbau zu einem größeren Vorhaben auf der Liegenschaft, führt ihn die Bundesbauverwaltung – in Hessen der LBIH mit dem Fachbereich Militärischer Bundesbau, der auch für die US-Gaststreitkräfte zuständig ist. In laufende Programme kommen wir am schnellsten über das General- oder Fachunternehmen hinein, das dort ohnehin baut, und arbeiten als Nachunternehmer.
Sie planen einen Umbau an Ihrer Lagertechnik?
Beschreiben Sie den Rahmen: Anlagentyp, Halle, Zeitfenster, Zutrittsregeln. Wir kommen zur Aufnahme und rechnen danach – nicht vorher.
100 % unverbindlich & kostenfrei · Omega Mounting GmbH, Rodgau bei Frankfurt
Sicherheitszaun im Frachtbereich: Geflecht nachziehen, Spannschlösser prüfen – Instandsetzung im laufenden Betrieb.
Fertig ausgebautes Raummodul: Fenster, Tür, Klimatechnik – übergabefertig aufgestellt.