Nicht immer sind unsere Einsätze vorhersehbar. Wir wurden Sonntag Abend mit diesem Auftrag überrascht. So war es dieses Mal bei einer Logistik Firma, die sich noch im Bau befand und mittels Notstromaggregat ihren Strom erzeugte. Beim so genannten Anfahren sonntags abends machte genau dieses Aggregat Probleme und musste ausgetauscht werden.

Notfalleinsatz am Sonntag Abend

Auftragstagebuch

Das Aggregat macht Probleme

Nicht immer sind unsere Einsätze vorhersehbar. Wir wurden Sonntag Abend mit diesem Auftrag überrascht.

So war es dieses Mal bei einer Logistik Firma, die sich noch im Bau befand und mittels Notstromaggregat ihren Strom erzeugte. Beim so genannten Anfahren sonntags abends machte genau dieses Aggregat Probleme und musste ausgetauscht werden.

Das Hauptproblem bestand darin, dass montags morgens um vier die Produktion Anlaufen sollte und die ersten Güter in die Halle ein und ausgelagert werden mussten. Also bekamen wir den Anruf, ob wir nicht in der Lage wären, dieses Aggregat zu tauschen. Ein neues wäre schon auf dem Weg zur Firma, müsste aber angeschlossen und in Betrieb genommen werden.

Also haben wir unser Abendprogramm zur Seite gelegt und sind zum Kunden gefahren, um diesen zu unterstützen. Natürlich begannen wir zuerst mit der Fehlersuche und konnten mit Sicherheit sagen, dass das vorhandene Notstromaggregat so nicht mehr weiter betriebsfähig war und wir auf das neue Aggregat (wie geplant) zurückgreifen müssen.

Hierzu mussten alle bestehenden Kabel demontiert werden, die Betriebsstoffe abgelassen werden und das Aggregat von der vorhandenen Auffangstation abgehoben werden und das alles ohne viel Beleuchtung. Nur ein paar Taschenlampen und Scheinwerfer, sowie unser Auto sorgt für die notwendige Beleuchtung auf dem Platz.

Das neue Aggregat wurde angeliefert und wir konnten es passend positionieren. Leider hatte das Anschlussfeld des neuen Aggregate, welches von einem anderen Hersteller kam, andere Maße als das alte und und somit war es uns nicht möglich, die Leitungen aufzulegen.

Auch Telefonate zu befreundeten Elektriker-Firmen halfen nicht weiter, da niemand solch große Kabelschuhe und Schrumpfschläuche parat hatte. Somit mussten wir eine Notlösung mittels Akkus und Notstromversorgung aufbauen um den Betrieb zumindest im Notlauf starten zu können.

Noch in der Nacht wurden E-Mails geschrieben und Telefonate geführt, damit wir am nächsten Morgen passende Kabelschuhe und Schrumpfschläuche parat hatten, umso das neue Notstromaggregat an die vorhandenen Leitungen anzuschließen.

Auch die Dieselleitungen des Zusatztanks wurden angeschlossen, die passenden Erdung eingeschlagen und gemessen. Somit konnte das neue Notstromaggregat gegen Montag Mittag an den Start gehen und die Produktion konnte komplett hochgefahren werden.

Wir haben direkt mitgedacht

Um solche Produktions Ausfälle zukünftig zu vermeiden, haben wir vorgeschlagen, direkt ein zweites Notstromaggregat bereitzustellen und anzuschließen, so dass eine Redundanz vorhanden ist. Dieses wurde dann im Nachgang vom Kunden umgesetzt, so dass Ausfälle in Zukunft nicht mehr möglich sind.

 

Auch außerhalb von Notfällen sind Netzersatzanlagen unser Thema: Notstromgeneratoren einbringen im Datacenter zeigt, wie die Maschinen an ihren Platz kommen.

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Tobias Schott, Geschäftsführer der Omega Mounting GmbH, auf einer Baustelle vor einem Gerüst

Über den Autor

Tobias Schott

Geschäftsführer Omega Mounting GmbH, Rodgau · über 20 Jahre Praxis in Montage und Instandhaltung

Gelernter Mechatroniker und seit 2004 in Wartung, Instandhaltung und Industriemontage zu Hause – zuerst an der Seite seines Vaters, seit 2012 mit Omega Mounting: von der Elektrohängebahn in Frankfurt bis zur Krananlage im Hallenneubau. Plant und leitet als Lifting Appointed Person Hebearbeiten in Rechenzentren und auf Industriebaustellen im Rhein-Main-Gebiet, ist Ausbilder und Prüfer für Krane, Hubarbeitsbühnen und Teleskopmaschinen sowie Sicherheitsbeauftragter. Bei Einsätzen im Ausland kennt man ihn als „German Troubleshooter“ – der, den man ruft, wenn es auf der Baustelle klemmt. Was Qualität heißt, hat er nicht aus einem Handbuch, sondern von seinem Vater gelernt: Made in Germany als Anspruch an die eigene Arbeit, nicht als Etikett. Deshalb steht sie bei Omega Mounting an erster Stelle – vor Tempo und vor Preis. Das Auftragstagebuch zeigt die Einsätze, die sein Team geplant und umgesetzt hat – ohne Kundennamen, aber mit allem, was man daraus lernen kann.

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