Teilewaschanlage montieren: Alle Gewerke an einem Tag – von der Einbringung bis zum ersten Waschgang

Fertig montierte Teilewaschanlage mit ausgefahrenem Korb
Fertig montiert, angeschlossen und eingefahren – die Teilewaschanlage ist einsatzbereit

Wie 2 Monteure in einem Kfz- und Nutzfahrzeugbetrieb in Kassel eine Teilewaschanlage einbrachten, ausrichteten und komplett anschlossen – Elektrik, Druckluft, Wasser und Abluft inklusive

Eine neue Teilewaschanlage ist schnell bestellt – aber bis die ersten Teile wirklich sauber werden, braucht es mehr als einen Stellplatz: millimetergenaue Ausrichtung, Elektrik, Druckluft, Frisch- und Abwasser und ein geschweißtes Abluftsystem. Bei einem Kfz- und Nutzfahrzeugbetrieb in Kassel hat unser Montageteam genau das an einem einzigen Tag erledigt: Anlage eingebracht, positioniert, ausgerichtet und über alle Gewerke hinweg angeschlossen. Das Ergebnis: Noch am Montagetag konnten gemeinsam mit dem Kunden die ersten Teile gewaschen werden.

Projekt-Steckbrief

Teilewaschanlage mit Korbwagen am Aufstellort
Die Anlage am Aufstellort: Erst wenn sie sauber im Wasser steht, läuft das Waschgut zentriert im Korb

Warum ist die Ausrichtung bei einer Teilewaschanlage so wichtig?

Weil hier niemand mehr schwere Teile heben soll – genau das ist der Sinn der Anlage. Die Waschanlage wird über einen Zubringerwagen bestückt: Die zu waschenden Teile werden vorab mit einem kleinen Schwenkkran auf den Wagen gehoben und rollen dann im Waschkorb über eine Schiene in die Maschine. Damit das funktioniert, müssen Anlage, Wagen und die darauf montierte Schiene exakt zueinander passen – und alles muss in Waage stehen. Schon ein kleiner Versatz oder ein Gefälle, und der Bediener müsste gegen die Schwerkraft arbeiten oder der Korb würde nicht sauber übergeben. Richtig ausgerichtet dagegen rollt selbst ein schweres Getriebe mit einer Hand in die Maschine: Ergonomie entsteht bei der Montage, nicht im Prospekt.

Welche Anschlüsse braucht eine Teilewaschanlage?

Mehr, als man denkt – hier kamen vier Gewerke zusammen. Nach dem Fixieren der ausgerichteten Anlage ging es Schlag auf Schlag: Zuerst die elektrische Zuleitung, sauber durch Kabelkanäle geführt und im Schaltschrank aufgelegt. Dann die Druckluft: Schläuche verlegen, Manometer installieren und passende Absperrventile am Halleneingang montieren – so lässt sich die Versorgung zentral und schnell absperren. Es folgten die Frischwasser-Zuleitung und die Abwasserleitung, denn eine Waschanlage lebt vom Wasserkreislauf. Wer hier alles einzeln beauftragt – Elektriker, Installateur, Rohrleitungsbauer –, koordiniert drei Firmen mit drei Terminen. Bei uns waren Mechatroniker vor Ort: Fachleute, die Mechanik und Elektrik gleichermaßen beherrschen. Deshalb konnte ein und dasselbe Team die Anlage ausrichten, verrohren, elektrisch anschließen und am Ende auch in Betrieb nehmen – alles aus einer Hand, in einer Reihenfolge, die sich bewährt hat.

Wasseranschluss mit Absperrhahn und Schnellkupplung
Wasseranschluss mit Absperrung und Kupplung – jede Verbindung wird auf Dichtheit geprüft
Abluftführung mit Ventilator über der Teilewaschanlage
Die Abluftführung mit Ventilator: Bögen und Übergänge werden vor Ort angepasst und dicht gefügt

Warum wird die Abluft aus Edelstahl geschweißt?

Weil Waschdämpfe Rohrleitungen angreifen – und weil Standardteile selten passen. Die Zu- und Abluft der Anlage wurde über ein Edelstahl-Rohrleitungssystem angeschlossen: korrosionsbeständig gegen die feuchten, reinigerhaltigen Dämpfe und langlebig im Dauerbetrieb. Von der Stange passt so ein System aber nie komplett – Bögen, Flansche und Rohre mussten angepasst und zusammengeschweißt werden, bis die Leitungsführung exakt zur Halle und zur Anlage passte. Genau hier zahlt sich aus, dass unsere Monteure schweißen können: Statt auf Sonderteile zu warten, wird vor Ort gefertigt, was gebraucht wird.

Wie schnell ist so eine Anlage einsatzbereit?

Bei guter Vorbereitung: ein Tag. Einbringen, positionieren, ausrichten, Elektrik, Druckluft, Wasser, Abluft – und dann der Moment, auf den es ankommt: die gemeinsame Inbetriebnahme mit dem Kunden. Weil unsere Mechatroniker die Anlage selbst angeschlossen haben, konnten sie sie auch selbst in Betrieb nehmen – ohne auf einen externen Elektriker oder den Hersteller-Service zu warten: Funktionen prüfen, Einweisung geben, erste Waschgänge fahren. Noch am Montagetag liefen die ersten Teile durch die neue Anlage. Für den Betrieb heißt das: kein tagelanger Ausfall der Teilereinigung, keine Übergangslösung – morgens Baustelle, abends produktiv.

Bedienfeld und Steuerung der Teilewaschanlage
Steuerung angeschlossen: Programme, Temperatur und Laufzeit lassen sich direkt am Bedienfeld einstellen
Verdrahtung im Schaltschrank der Teilewaschanlage
Sauber aufgelegt und beschriftet: die Verdrahtung im Schaltschrank der Waschanlage

Why Omega Mounting?

Fazit

Eine Teilewaschanlage ist erst dann eine gute Investition, wenn sie sauber ausgerichtet, komplett angeschlossen und wirklich in Betrieb ist. In Kassel haben 2 Monteure genau das an einem Tag geliefert – vom Einbringen über vier Gewerke bis zum ersten Waschgang mit dem Kunden. Und dank exakter Ausrichtung von Anlage, Zubringerwagen und Schiene hebt in dieser Werkstatt künftig niemand mehr schwere Teile von Hand. Wenn bei Ihnen eine Maschine oder Anlage montiert und komplett angeschlossen werden soll, sprechen Sie uns an.

Request a callback for your project now – Omega Mounting GmbH, Rodgau. Wir sind im Rhein-Main-Gebiet und bundesweit im Einsatz.

Fertig montierte Teilewaschanlage mit ausgefahrenem Korb
Fertig montiert, angeschlossen und eingefahren – die Teilewaschanlage ist einsatzbereit

Bildergalerie zum Einsatz

Alte Armatur des Wasseranschlusses vor dem Austausch
Abluftstutzen der Teilewaschanlage wird ausgemessen
Wasserleitung mit Absperrventil an der Wand der Waschhalle
Wartungseinheit der Druckluftversorgung an der Teilewaschanlage
Abluftöffnung im Deckel der Teilewaschanlage
Flansch der Abluftleitung wird vermessen
Spülarme und Schläuche im Inneren der Teilewaschanlage
Abluftrohr und Schaltkasten an der Wand der Waschhalle
Druckluft-Wartungseinheit mit Manometer im Detail
Teilewaschanlage mit Korbwagen in der Werkstatt
Fertig montierte Teilewaschanlage mit ausgefahrenem Korb
Fertig montiert, angeschlossen und eingefahren – die Teilewaschanlage ist einsatzbereit

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Häufig gestellte Fragen

Deutlich mehr als das Aufstellen: Einbringung und Positionierung, exakte Ausrichtung inkl. Zubringerwagen und Schiene, elektrische Zuleitung bis zum Schaltschrank, Druckluftinstallation mit Manometern und Absperrventilen, Frischwasser- und Abwasseranschluss sowie die Zu- und Abluft – hier als geschweißtes Edelstahl-Rohrleitungssystem.

Damit die schweren Teile im Waschkorb mühelos in die Maschine rollen und niemand mehr heben muss. Die Teile werden per Schwenkkran auf den Zubringerwagen gehoben und dann über die Schiene übergeben – das funktioniert nur bei exakter Ausrichtung ohne Versatz und Gefälle.

Weil die feuchten, reinigerhaltigen Dämpfe normale Rohrleitungen korrodieren lassen. Edelstahl ist beständig und langlebig; Bögen, Flansche und Rohre werden dabei individuell angepasst und verschweißt, damit die Leitungsführung exakt zu Halle und Anlage passt.

Bei diesem Projekt: ein Einsatztag mit 2 Monteuren – inklusive aller Anschlüsse und gemeinsamer Inbetriebnahme. Die ersten Teile wurden noch am Montagetag gewaschen.

Ja, komplett: Zuleitung durch Kabelkanäle und Auflegen im Schaltschrank, Druckluft mit Manometern und Absperrventilen, Frisch- und Abwasserleitungen sowie den Rohrleitungsbau für Zu- und Abluft. Möglich macht das unser Mechatroniker-Team – Mechanik und Elektrik in Personalunion, inklusive Inbetriebnahme.

Ja – dieses Projekt lief in Kassel, wo wir regelmäßig im Einsatz sind. Von unserem Standort Rodgau aus arbeiten wir im Rhein-Main-Gebiet und bundesweit.

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