Baustrom und Baustellenbeleuchtung im Rhein-Main-Gebiet: Warum wir im Verbund mit dem Eventwerk Rodgau arbeiten

Schallgedämmtes 110-kVA-Stromaggregat auf einem Tandem-Anhänger, gesichert mit Spanngurten, bereit zur Auslieferung auf die Baustelle
Das 110-kVA-Aggregat auf dem Anhänger – die größte Einheit im Verbund, dauerlauffähig und schallgedämmt.

Aggregate von 2 bis 110 kVA, Lichtmasten, Stromverteiler und Kabel – aus einer Hand mit der Montage, von einem Hof in Rodgau

Die Maschine ist geliefert, der Kran ist bestellt, das Montageteam steht ab Montag bereit. Und dann kommt der Anruf vom Bauleiter: Der Bauanschluss ist noch nicht gesetzt. Oder er ist gesetzt, aber mit 16 Ampere gibt er nicht her, was ein Schweißgerät, ein Kernbohrgerät und ein Baustellenkompressor gleichzeitig ziehen.

Wir kennen diese Situation aus unseren eigenen Einsätzen. Bei einem Kranhub in einem Datacenter im Rhein-Main-Gebiet gab es an der entscheidenden Stelle schlicht keinen Baustrom – wir haben ihn selbst mitgebracht. Genau daraus ist eine Leistung geworden, die wir heute anbieten, statt sie nur zu improvisieren.

Möglich ist das, weil Omega Mounting nicht allein steht. Unsere Schwesterfirma, die Eventwerk Rodgau GmbH, vermietet von Rodgau aus Stromaggregate, Stromverteiler und Baustrominfrastruktur – gleiche Geschäftsführung, gleicher Standort, ein über Jahre gewachsener Mietpark. Was dort Festzelte, Bühnen und Veranstaltungen versorgt, versorgt genauso zuverlässig eine Baustelle, eine Halle im Umbau oder einen Standort ohne funktionierende Einspeisung.

Project profile

Was bedeutet kVA – und wie viel Aggregat braucht eine Baustelle?

Die kurze Antwort: kVA ist die Scheinleistung, kW die Wirkleistung. Für die Auswahl eines Aggregats zählt nicht, was Ihre Geräte im Datenblatt an Watt stehen haben, sondern was sie im Anlauf ziehen.

Ein Aggregat wird in Kilovoltampere angegeben, weil es auch den Blindleistungsanteil abdecken muss, den Motoren, Transformatoren und Frequenzumrichter erzeugen. Die nutzbare Wirkleistung liegt darunter – bei einem typischen Leistungsfaktor von 0,8 entspricht ein 110-kVA-Aggregat rund 88 kW.

Entscheidender ist der Anlauf. Ein Drehstrommotor zieht beim Start ein Vielfaches seines Nennstroms. Wer nur die Summe der Typenschilder addiert, wählt zu klein: Das Aggregat geht in die Knie, sobald zwei Verbraucher gleichzeitig anlaufen, und im schlechtesten Fall fällt die ganze Baustelle aus.

Die zweite Frage ist die Spannung. Ab 7,3 kVA gibt es bei uns 400 Volt mit CEE-Abgang – und diese Frage entscheidet die Auswahl schneller als jede Verbrauchsrechnung. Wer Kernbohrgerät, Bauheizung oder Schweißgleichrichter mit Drehstrom betreibt, braucht die größere Klasse, auch wenn die reine Leistung kleiner wäre.

Aufgerollte Starkstromkabel mit roten CEE-Kupplungen, beschriftet mit Querschnitt und Länge, vor dem Verlegen auf der Baustelle
Starkstromkabel mit CEE-Kupplungen, beschriftet mit Querschnitt und Länge – so weiß auf der Baustelle jeder, was er in der Hand hat.

16, 32, 63 oder 125 Ampere – welche Kabel brauchen Sie?

Die kurze Antwort: Die Steckergröße richtet sich nicht danach, was am Ende der Leitung hängt, sondern danach, wie viel dahinter noch kommt. Deshalb halten wir alle vier Größen vor – 16 A, 32 A, 63 A und 125 A.

So sieht die Aufteilung auf einer typischen Baustelle aus:

Der Punkt, der auf langen Trassen entscheidet, ist der Spannungsfall. Über hundert Meter Kabel geht Spannung verloren – und zwar umso mehr, je kleiner der Querschnitt und je höher der Strom. Am Ende einer zu dünn dimensionierten Trasse laufen Motoren heiß, Frequenzumrichter schalten auf Störung, und niemand versteht warum, weil das Aggregat vorne einwandfrei läuft. Wenn Sie uns die Entfernung vom Aufstellort bis zum letzten Arbeitspunkt nennen, planen wir die Trasse mit dem passenden Querschnitt statt mit dem, was gerade auf dem Anhänger liegt.

Warum arbeiten wir im Verbund mit dem Eventwerk Rodgau?

Weil die Kette kürzer wird. Wenn Sie Montage bei uns und Strom bei einem Mietpark irgendwo im Rhein-Main-Gebiet buchen, koordinieren Sie zwei Termine, zwei Ansprechpartner und im Zweifel zwei Schuldzuweisungen, wenn etwas nicht zusammenpasst. Im Verbund fällt diese Schnittstelle weg.

Drei Dinge machen den Unterschied im Alltag:

Ein Standort. Aggregat, Verteiler, Kabel und Lichtmasten stehen in Rodgau – dort, wo auch unsere Werkstatt und unsere Fahrzeuge stehen. Was morgens auf der Baustelle fehlt, kann mittags nachgeliefert werden, ohne dass jemand einen Mietvertrag aufmacht.

Ein Ansprechpartner. Sie beschreiben das Projekt einmal. Die Aufteilung zwischen Montage und Infrastruktur machen wir intern – Sie bekommen einen Termin und eine Abstimmung.

Ein Team, das beides darf. Unsere Monteure sind Mechatroniker: Mechanik und Elektrik in Personalunion. Wer bei uns den Verteiler stellt, kann ihn auch anschließen und die Anlage in Betrieb nehmen – statt darauf zu warten, dass eine dritte Firma für zwanzig Minuten Arbeit anreist.

Wer ist die Eventwerk Rodgau GmbH?

Die Eventwerk Rodgau GmbH ist Veranstaltungsdienstleister und Vermieter im Rhein-Main-Gebiet – mit einem Mietpark, der weit über Events hinausgeht: Stromaggregate, Verteiler und Kabel, Licht- und Tontechnik, Zelte, Heizungen, Bühnenpodeste und Sanitärlösungen. Genau diese Kombination macht sie für Baustellen interessant. Wer ein Festzelt zuverlässig mit Strom, Licht und Wärme versorgt, hat gelernt, temporäre Infrastruktur so aufzubauen, dass sie nicht ausfällt – denn bei einer Veranstaltung gibt es keinen zweiten Versuch.

Das komplette Angebot finden Sie direkt beim Eventwerk: Stromaggregate und Baustrom mieten in Rodgau sowie Lichttechnik mieten – vom Floorspot bis zum großen Flutlicht. Geliefert wird im Umkreis von rund 40 Kilometern um Rodgau, auf Wunsch mit Aufbau und Betreuung vor Ort.

Rote CEE-Kupplung einer Starkstromtrasse auf offenem Boden vor dem Verlegen der Leitung
CEE-Kupplung einer Starkstromtrasse – die Verbindung, an der Montage und Infrastruktur zusammenkommen.
Arbeit im Inneren eines Baustromverteilers mit Aderendhülsen und Zange am Klemmenblock
Anschluss am Klemmenblock: Unsere Mechatroniker stellen die Verteilung nicht nur hin, sie schließen sie auch an.

Welche Vorteile hat das konkret für Sie?

Die kurze Antwort: Sie kaufen keine Geräte, sondern eine funktionierende Baustelle – und Sie tragen das Terminrisiko nicht allein.

Bauheizungen: Wärme gehört in die Stromrechnung, nicht obendrauf

Die kurze Antwort: Eine Bauheizung ist der größte Einzelverbraucher auf der Fläche – wer sie nachträglich dazustellt, bringt die Auslegung ins Wanken.

Rechnen Sie kurz mit: Ein Elektro-Heizer mit 22 kW zieht bei 400 Volt rund 32 Ampere. Er belegt damit allein einen kompletten 32-A-Abgang – und von einem 48-kVA-Aggregat rund die Hälfte der nutzbaren Leistung. Zwei davon in einer Halle, und das Gerät, das eben noch großzügig dimensioniert war, ist ausgereizt.

Deshalb entscheidet die Heizfrage die Aggregatgröße oft stärker als die Maschinen selbst. Drei Wege gibt es:

Für Trocknungsphasen, Estrich und Winterbaustellen gilt dieselbe Regel wie beim Licht: Die Heizung gehört in die Auslegung, bevor das Aggregat bestellt wird – nicht in die zweite Woche.

Elektrischer Bauheizer mit 22 kW Heizleistung im Rohbau, angeschlossen über Starkstrom für Trocknung und Winterbaustelle
Elektrischer Bauheizer mit 22 kW im Rohbau – allein rund 32 Ampere, die in die Auslegung des Aggregats gehören.

Licht auf der Baustelle: mehr als nur Helligkeit

Die kurze Antwort: Baustellenbeleuchtung ist Arbeitsschutz, kein Komfort. Die Technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR A3.4) geben Mindestwerte für die Beleuchtung vor – abgestuft nach Tätigkeit. Eine Verkehrsfläche braucht weniger als ein Arbeitsplatz, an dem montiert, geschweißt oder gemessen wird.

Im Winterhalbjahr entscheidet Licht schlicht darüber, wie viele Stunden Sie am Tag arbeiten können. Zwischen November und Februar ist auf einer Außenbaustelle vor acht und nach sechzehn Uhr ohne künstliche Beleuchtung praktisch nichts sinnvoll zu machen.

Worauf es bei Lichtmasten in der Praxis ankommt:

Innenleben eines Baustromverteilers mit Leitungsschutzschaltern sowie Schuko- und CEE-Abgängen
Innenleben eines Baustromverteilers: Leitungsschutzschalter, Schuko- und CEE-Abgänge – alles prüfpflichtig.

Prüfpflicht und Dokumentation – der Punkt, der oft vergessen wird

Baustromverteiler, Kabel und Aggregate sind elektrische Betriebsmittel und unterliegen wiederkehrenden Prüfungen nach DGUV Vorschrift 3. Auf gewerblichen Baustellen fragt der Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator danach – spätestens, wenn etwas passiert ist.

Wer Material mietet, mietet den Prüfstatus mit. Das ist der stille Vorteil gegenüber der Kiste mit den Verlängerungskabeln, die seit drei Jahren im Werkstattregal liegt und die niemand je geprüft hat. Wir liefern die Betriebsmittel im geprüften Zustand aus und weisen bei der Übergabe ein.

Sicherheit rund ums Aggregat

Drei Regeln, die bei uns nicht verhandelbar sind:

Ein Verbrennungsaggregat gehört nie in einen geschlossenen Raum, nie in ein Zelt und nie unter eine Einhausung. Kohlenmonoxid ist geruchlos, und die Fälle, in denen das schiefgeht, enden regelmäßig tödlich. Der Aufstellort wird nach Windrichtung gewählt, mit Abstand zu Öffnungen und Ansaugpunkten.

Kabelwege werden geplant, nicht gelegt. Wo eine Trasse einen Fahrweg kreuzt, kommt eine Kabelbrücke darüber. Wo sie an einer Kante liegt, wird sie geschützt. Eine gequetschte Leitung unter einem Staplerrad ist ein Kurzschluss mit Personenschaden, nicht nur ein Materialschaden.

Betankung nur bei stehendem, abgekühltem Aggregat, mit Auffangwanne und außerhalb von Bereichen, in denen geschweißt oder geflext wird.

Why Omega Mounting?

Conclusion

Strom und Licht sind auf einer Baustelle keine Nebensache, sondern die Voraussetzung dafür, dass überhaupt gearbeitet wird. Wer beides erst dann organisiert, wenn das Montageteam schon steht, zahlt die Verzögerung doppelt: einmal in Stunden, einmal im Terminplan.

Mit Aggregaten von 2 bis 110 kVA, Lichtmasten, Verteilern und Kabeln im eigenen Verbund können wir Ihnen die Frage abnehmen. Sie beauftragen die Montage – und bekommen die Infrastruktur, die dafür nötig ist, gleich mit.

Request a callback for your project now – Omega Mounting GmbH, Hügelstraße 5, 63110 Rodgau. Wir beraten Sie zu Baustrom, Beleuchtung und Montage in Rodgau, Offenbach, Frankfurt, Hanau und Aschaffenburg – und überall dort, wo Ihr Projekt uns hinführt.

Aufgerollte Starkstromkabel mit roten CEE-Kupplungen, beschriftet mit Querschnitt und Länge, vor dem Verlegen auf der Baustelle

Fehlt auf Ihrer Baustelle Strom, Licht oder Wärme?

Tell us briefly what it is about – we will come back to you with an honest assessment.

100% free and without obligation

Frequently asked questions

Fünf feste Größen: 2, 3, 7,3, 48 und 110 kVA. Ab 7,3 kVA mit 400 Volt und CEE-Abgang. Das 110-kVA-Aggregat steht auf einem Anhänger, ist dauerlauffähig und wird regelmäßig getestet.

Sagen Sie uns, welche Verbraucher gleichzeitig laufen sollen und ob 400 Volt gebraucht werden. Wir rechnen die Anlaufströme ein und legen mit Reserve aus. Für eine erste Einschätzung genügt meist ein Telefonat mit der Liste der Geräte.

Ja. Die Montage kommt von Omega Mounting, die temporäre Infrastruktur von unserer Schwesterfirma Eventwerk Rodgau. Für Sie bleibt es ein Ansprechpartner und ein abgestimmter Termin.

Ja. Das Liefergebiet für Material umfasst rund 40 Kilometer um Rodgau, damit sind Offenbach, Frankfurt, Hanau, Dietzenbach, Seligenstadt und Aschaffenburg regulär abgedeckt. Für Projekte außerhalb dieses Radius sprechen wir die Logistik projektbezogen ab.

Nein. Ein Verbrennungsaggregat gehört immer ins Freie, mit Abstand zu Türen, Fenstern und Ansaugöffnungen und mit Blick auf die Windrichtung. Kohlenmonoxid ist geruchlos – das ist keine Formalität, sondern der Grund für die Regel.

Starkstromkabel in 16 A, 32 A, 63 A und 125 A, dazu die passenden CEE-Verteiler und Kabelbrücken für Fahrwegkreuzungen. Die 125er ist die Hauptleitung vom großen Aggregat zum Verteiler, 63 A gehen auf Unterverteilungen, 32 A und 16 A zum Einzelgerät. Sagen Sie uns die Entfernung zum letzten Arbeitspunkt – bei langen Trassen entscheidet der Spannungsfall über den Querschnitt.

Ja – elektrisch mit 400 Volt, als Diesel-Heizkanone mit Abgasführung oder als Gasgerät. Wichtig ist, dass wir die Heizleistung kennen, bevor das Aggregat ausgewählt wird: Ein 22-kW-Elektroheizer belegt allein rund 32 Ampere.

Ja. Baustromverteiler, Leitungen und Aggregate unterliegen wiederkehrenden Prüfungen nach DGUV Vorschrift 3. Wir übergeben die Betriebsmittel im geprüften Zustand und weisen vor Ort ein.

Ja. Die Anmietung von Aggregat, Verteilung, Kabeln und Lichtmasten funktioniert auch ohne unsere Montageleistung – mit Lieferung und Aufbau oder zur Selbstabholung nach Absprache.

Für Dauerbetrieb ist vor allem die Betankungslogistik zu klären: Verbrauch, Tankintervall, Zugänglichkeit für das Tankfahrzeug und die Frage, wer nachtankt. Das legen wir vor Mietbeginn fest, nicht in der zweiten Woche.

en_GBEnglish